Kryeziu-Rot kostet Winti den Sieg
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Highlights im Video:Kryeziu-Rot kostet Winti den Sieg

«Zu wenig Intensität für Rote Karte»
Schlusslicht Winti ist erneut im Schiri-Pech

Weil Mirlind Kryeziu vom Platz fliegt, gibt der FC Winterthur den sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Sowohl Winti-Captain Remo Arnold als auch Torschütze Roman Buess hadern mit der Roten Karte.
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Schiri Sandro Schärer stellt Mirlind Kryeziu vom Platz.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Winterthur spielt 1:1 gegen Servette nach umstrittenem Platzverweis
  • Winterthur-Kapitän kritisiert Rote Karte als zu hart, Foul sei ohne Absicht gewesen
  • Barrageplatz könnte bei Hopper-Sieg in Basel 12 Punkte entfernt sein
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Stefan KreisReporter Fussball

Sandro Schärer hat in seiner Karriere über 500 Spiele gepfiffen, davon 18 Champions-League-Duelle und den Nations-League-Final. Er ist zweifellos der renommierteste Schiedsrichter der Schweiz. Und er steht beim Foul von Mirlind Kryeziu an Servette-Stürmer Samuel Mráz optimal. 

Dass der Winti-Verteidiger seinen Gegenspieler trifft, steht ausser Frage. Auf den TV-Bildern ist aber nicht klar erkennbar, wie heftig und wo. FCW-Captain Remo Arnold sagt vor dem Kabinentrakt, dass das Foul seiner Meinung nach «zu wenig Intensität für eine Rote Karte» gehabt habe. Auch Roman Buess nennt den Platzverweis hart: «Es ist extrem bitter. Ich habe nicht das Gefühl, dass eine Absicht oder Härte dabei war beim Foul.»

«Extrem bitter – die Rote Karte führte zum Bruch im Spiel»
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Winti-Buess über Kryeziu-Foul:«Extrem bitter – die Rote Karte führte zum Bruch im Spiel»

So richtig auf die Barrikaden aber steigt keiner von beiden. Weil das Duo weiss, dass man die Entscheidung nicht rückgängig machen kann. Schon bei der 1:2-Niederlage gegen den FCSG am Wochenende hadert das Schlusslicht mit den Unparteiischen. Coach Patrick Rahmen wünscht sich vor dem Spiel gegen Servette, dass die Entscheidungen mal zugunsten seiner Equipe fallen.

Ein Punkt ist klar zu wenig

Es kommt anders. Und das im dümmsten Moment. Nach der 1:0-Führung durch Roman Buess liegt der zweite Treffer in der Luft, die Siegeshoffnungen aber werden jäh gebremst. Zwar rettet der FCW gegen ein sackschwaches Servette zumindest noch einen Zähler über die Zeit. Ein Punkt ist angesichts der aussichtslosen Tabellenlage aber klar zu wenig.

«Wir kommen gut aus der Pause, schiessen das Tor und haben zwei gute Chancen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir die Möglichkeiten nicht nutzen, und dann bekommst du sie hinten. Es wären heute drei Punkte dringelegen», sagt der Ur-Winterthurer Luca Zuffi.

Buess sagt, dass man auf den Leistungen der letzten Tage zwar aufbauen könne, aber dass man Punkte brauche. Gewinnen die Hoppers am Donnerstag in Basel, wäre der Barrageplatz zwölf Zähler entfernt. Bei zehn noch verbleibenden Spielen.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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