«Es gibt Spiele, da werde ich wieder weniger gut sein»
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«Kein Wunschkonzert»:YB-Rieder spricht nach Gala in Thun über möglichen Wechsel

YB-Juwel Rieder vor Abgang im Sommer
«Wenn ich wählen könnte, wärs die Bundesliga»

Die Schweiz ist zu klein geworden für YB-Zauberer Fabian Rieder (21). Wo der Linksfuss landen könnte. Und warum Dimitri Oberlin (25) stellvertretend für den Niedergang des FC Basel ist.
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Wird YB im Sommer wohl verlassen: Fabian Rieder.
Foto: Pius Koller
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Stefan KreisReporter Fussball

Fabian Rieder (21) und Dimitri Oberlin (25). Zwei Sinnbilder, wenns um die Auferstehung von YB geht. Beide wechselten im Sommer 2017 den Verein. Rieder ging vom FC Solothurn zum ewigen Verliererclub YB. Oberlin von RB Salzburg zum Serienmeister Basel.

Nun, knapp sechs Jahre später ist der eine beim 5:0-Sieg im Cup-Viertelfinal an vier Toren beteiligt, der andere verstolpert in der ersten Halbzeit eine Top-Chance. Der eine wurde einst für 5 Millionen vom FCB gekauft, der andere dürfte YB in diesem Sommer einen zweistelligen Millionenbetrag an Ablöse bringen. Oberlin wirds schwer haben, im Profi-Fussball noch einmal richtig durchzustarten, Rieder steht vor einem kometenhaften Aufstieg.

Dass er im Sommer wechseln wird, steht so gut wie fest. Die Frage ist: wohin? «Ich verfolge die Bundesliga seit ich ein Kind bin, aber ich bin auch offen für andere Ligen. Die Premier League beispielsweise. Aber wenn ich wählen könnte, wärs die Bundesliga, aber ich weiss, dass es kein Wunschkonzert ist.»

Buli-Klubs mit Interesse an Rieder

Laut Blick-Infos ist Gladbach heiss auf die Nummer 8 der Young Boys, die Fohlen stehen im Sommer vor einem Umbruch, benötigen frische Kräfte. Auch der BVB, Frankfurt, Leverkusen und Hoffenheim sollen Interesse bekunden. Im Winter hatte YB-Sportchef Steve von Bergen zwei konkrete Offerten auf dem Tisch. Im Sommer wird dann noch heftiger angeklopft werden.

Noch aber liegt Rieders Fokus auf YB, die Meisterschaft ist praktisch fix, im Cup steht man im Halbfinal. Und das, obwohl man gegen Thun trotz 5:0-Sieg nicht ganz überzeugen konnte. Sieht auch Rieder so: «Thun hat gut entgegengehalten, sie hatten gefährliche Abschlüsse, aber wir hatten einen super Goalie.»

Und einen tollen Mittelfeldspieler, der an vier von fünf Toren beteiligt ist.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
25
11
43
4
FC Basel
FC Basel
25
7
40
5
FC Sion
FC Sion
25
7
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
25
-2
30
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
25
-7
27
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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