Darum gehts
- Bei YB gegen St. Gallen geht es oft wild zu und her, weshalb das Spiel als Neo-Derby gilt
- YB hat zuhause immer drei und mehr Tore gemacht, aber auch 12 kassiert
- Geht Chief Sprts Christoph Spycher in die Bundesliga oder bleibt er in Bern?
Die News der Woche
Es ist das Interesse von Eintracht Frankfurt an Chief Sports Christoph Spycher, das diese Woche bewegt hat. Am Montag schien klar, dass der YB-Boss in Bern bleiben wird, wie das beim Mitte September schon einmal aufgeploppten Eintracht-Interesse der Fall gewesen war. Doch dann ist der Könizer ins Grübeln gekommen. Und hat sich die perfekte Ausgangslage bei beiden Klubs nochmals vor Augen geführt. Und nun ist er gespalten. Gehen, weil die Gelegenheit einmalig ist und ihm bei einem renommierten Bundesligisten (und seinem Herzensklub) der rote Teppich ausgerollt wird? Bleiben, weil die Chance auf die Rückeroberung des Throns in der Schweiz mit dieser Mannschaft gross ist? Mal schauen, was die nächsten Stunden und Tage bringen.
Die grossen Fragen
- Wer sekundiert Abwehrchef Cédric Zesiger als rechter Innenverteidiger? Sandro Lauper, wie beim 2:0 in Zürich gegen GC, als YB zu null gespielt hat? Oder Moritz Jenz, der sich in Taverne prima eingefügt und nach einer Viertelstunde sein erstes YB-Tor gemacht hat?
- Kommt Facinet Conte nach den ersten 45 Einsatzminuten im Cup in Taverne auch zu seinen ersten Minuten in der Meisterschaft? Wäre gut, denn dann könnte man die Sache mit seinem Zwei-Jahre-Martyrium nach fünf Operationen wegen Komplikationen nach seinem Kreuzbandriss endgültig ad acta legen.
Gesagt ist gesagt
Wie spricht man die Namen der YB-Cracks eigentlich richtig aus? Auf der YB-Website haben sie Nachhilfeunterricht gegeben und ihre Namen so genannt, wie sie genannt werden sollen. Und: Sie haben auch ihre Spitznamen publik gemacht. Dabei gabs durchaus Überraschungen. Here we go:
- Edimilson Fernandes, genannt Netu
- Kaly Sène, gennant Kals
- Alvyn Sanches, genannt Vinnie
- Alan Virginius, genannt Awe
- Saidy Janko, genannt Jacks
- Joël Mall, genannt Dscho
- Isaac Schmit, genannt Osas
- Facinet Conte, genannt Dofas
- Dario Marzino, genannt Didi
Die Blick-Prognose
Die letzten beiden Spiele gegen die Espen hat YB 1:2 verloren. Das letzte im April gar Daheim. Doch das war das YB der Katastrophensaison. Die aktuelle Version hat überhaupt nichts mehr mit derjenigen aus der letzten Spielzeit zu tun. Diese Saison ist YB noch ungeschlagen. Zu Hause hat man vier von fünf Spielen gewonnen und immer mindestens drei Tore gemacht. Allerdings: Auch zwölf in fünf Spielen kassiert – das ist enorm! St. Gallen hingegen ist die Inkonstanz in Person. Zuletzt gabs zwar zwei Siege. Zuvor aber vier Niederlagen in fünf Matches. So oder so: Es ist im Neo-Derby alles angerichtet für ein Spektakel. Das YB gewinnen wird, mit 4:3.
Mögliche Aufstellung
Keller; Janko, Jenz, Zesiger, Schmidt; Gigovic, Fernandes; Fassnacht, Sanches, Virginius; Essende.
Wer fehlt?
Loris Benito (34) hatte zuletzt bereits gegen GC und Taverne forfait geben müssen. Jetzt musste sich der Captain einem ambulanten Eingriff an der linken Leiste unterziehen und wird rund einen Monat ausfallen. Verletzt ist auch Gregory Wüthrich. Lewin Blum fehlt gesperrt.
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach zehn Runden:
- Essende 4,8
- Imeri 4,7
- Sanches 4,6
Der Schiedsrichter
Lukas Fähndrich leitet die Partie. VAR ist Fedayi San.
Der Gegner
St. Gallen hält körperlich dagegen: Kein Team gewinnt in der Liga mehr Zweikämpfe. Doch die Espen sind hinten verwundbar. In zehn Runden haben sie schon 19 Gegentore kassiert – und damit eines mehr als YB. Hier gehts zum FCSG-Inside.
Runde
- Sa., Servette – Vaduz, 18 Uhr
- Sa., FCZ – Luzern, 18 Uhr
- Sa., YB – St. Gallen, 20.30 Uhr
- So., Thun – Lugano, 14 Uhr
- So., Basel – GC, 16.30 Uhr
- So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 10 | 24 | 28 | |
2 | BSC Young Boys | 10 | 15 | 22 | |
3 | FC Sion | 10 | 6 | 19 | |
4 | FC St. Gallen | 10 | -2 | 16 | |
5 | FC Zürich | 10 | -4 | 14 | |
6 | Servette FC | 10 | 1 | 13 | |
7 | FC Basel | 10 | -3 | 13 | |
8 | FC Luzern | 10 | -5 | 12 | |
9 | FC Thun | 10 | -10 | 10 | |
10 | FC Vaduz | 10 | 0 | 9 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 10 | -13 | 8 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 10 | -9 | 6 |