YB hinkt finanziell noch hinterher
Der FCB gibt fünf Millionen für Berater aus!

Sportlich hat YB den FCB überholt. 
Finanziell bleiben die Basler die Nummer 1, wie ein Blick auf die Zahlen zeigt.
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Weil bei jedem Deal auch Vermittler und Agenturen ein Stück vom Kuchen kriegen, werden Vergütungen an Berater beim FCB – hier Präsident Bernhard Burgener – mit fünf Millionen Franken aufgeführt.
Foto: TOTO MARTI
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Stefan KreisReporter Fussball

König Krösus regierte vor über 2500 Jahren in Kleinasien und war berühmt für seinen sagenhaften Reichtum. Sein Name hat die Jahrhunderte überdauert, nicht ohne Grund ist vom 
Liga-Krösus die Rede, wenns um den FC Basel geht.

Der hat im Geschäftsjahr 2018 über 50 (!) Millionen Franken an Transfer-Erlösen eingenommen. Akanji (BVB) und Elyounoussi (Southampton) füllen die Klub-Kasse mit je 20 Millionen Franken, die restliche Summe setzt sich aus den Verkäufen von Tomas Vaclik (Sevilla), Michael Lang (Gladbach) und Renato Steffen (Wolfsburg) zusammen.

Auch auf der Ausgabenseite haben die Basler einen zweistelligen Millionenbetrag umgesetzt, die Transfers von Silvan Widmer (Udinese), Dimitri Oberlin (RB Salzburg), Aldo Kalulu (Sochaux), 
Jonas Omlin (Luzern) und Julian Vonmoos (GC) haben mehr als 
16 Millionen Franken gekostet. Und weil bei jedem Deal auch Vermittler und Agenturen ein Stück vom Kuchen kriegen, werden Vergütungen an Berater beim FCB mit fünf Millionen Franken aufgeführt.

YB kann bis 40 Mio. kassieren

Zahlen, von denen die Young Boys bislang bloss träumen können. Zwar haben die Berner im letzten Jahr dank der erstmaligen Champions-League-Qualifikation ebenfalls knapp 30 Millionen kassiert, doch die ganz grossen Transfer-
Erlöse hatte YB zuletzt nicht zu 
verzeichnen. Die Ausnahmen sind die Verkäufe von Kasim Nuhu (für 10 Mio. zu Hoffenheim) und Sanogo (für 9 Mio. zu Ittihad).

Im Sommer dürfte sich das 
ändern. Während die Basler Mannschaft ihren Wert kaum gesteigert hat und einzig Noah Okafor und Eray Cömert heisse Eisen auf 
dem Transfermarkt sind, sind die YB-Spieler dank internationalem Scheinwerferlicht teurer denn je. Transfermarkt schätzt das Kader von YB auf 69 Millionen Franken, jenes der Bebbi auf 50 Millionen. Die Summen für Sow, Mbabu, 
Assalé und Co. sind in dieser Saison noch einmal markant gestiegen, die Young Boys könnten im Sommer Ablösesummen von bis zu 
40 Millionen Franken generieren.

An den FCB kommt diese Zahl zwar nicht heran, die Berater dürften sich trotzdem jetzt schon die Hände reiben.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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