Frey versemmelt Penalty – trifft aber von der Mittellinie
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Highlights im Video:Frey versemmelt Penalty – trifft aber von der Mittellinie

Winti wegen Schiri-Entscheid im Abstiegsgipfel wütend
«Da darf der VAR niemals kommen»

Der Abstieg von Winterthur in die Challenge League wird immer wahrscheinlicher nach dem 0:2 im Abstiegsgipfel gegen GC. Captain Arnold und Trainer Rahmen hadern vor allem mit dem aberkannten Tor und dem Eingriff des VAR.
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Der Kampf-Aufforderung der Fans sind die Spieler von Winterthur auf dem Platz nicht wirklich nachgekommen.
Foto: keystone-sda.ch
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Tobias WedermannFussballchef

Die Enttäuschung ist riesig bei Winterthur-Trainer Patrick Rahmen und Captain Remo Arnold nach der 0:2-Niederlage im Abstiegsgipfel gegen GC. Es wäre die Riesenchance gewesen, ein Lebenszeichen in Richtung Barrage zu setzen – doch statt zwei sind es jetzt acht Punkte. Der Abstieg ist so gut wie sicher. «Mir ist klar, dass es jetzt schwer wird», sagt Rahmen.

Winti-Captain Arnold hadert mit VAR-Eingriff
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«Ist nicht zu akzeptieren»:Winti-Captain Arnold hadert mit VAR-Eingriff

Besonders genervt ist man aber über den VAR-Eingriff nach dem vermeintlichen 1:1-Ausgleich von Andrin Hunziker nach 25 Minuten. «Es ist jetzt schon x-mal passiert in dieser Saison, dass wir einen VAR-Eingriff zu unseren Ungunsten haben», so Rahmen. Für ihn sei es eine klare 50/50-Entscheidung. «Da darf der VAR niemals kommen.»

Captain Arnold: «Für uns nicht akzeptabel»

Captain Remo Arnold war direkt in die Situation involviert, bei der VAR Fedayi San eingegriffen hat. Er reisst GC-Stürmer Michael Frey in einem Zweikampf zu Boden, im Gegenstoss kommt es zum Ausgleich. «Für mich ist es eine diskussionswürdige Szene, und wenn man darüber diskutieren kann, muss der VAR nicht eingreifen», so Arnold. Wenn Urs Schnyder die Situation direkt abgepfiffen hätte, würde wohl niemand darüber sprechen. «Für den Videoschiri ist es zu wenig. Es ist sehr bitter und für uns nicht akzeptabel.»

Die kollektive Leistung der Winterthurer in diesem wichtigen Spiel war derweil auch eine Enttäuschung. «Es war keine gute Leistung, da müssen wir uns selber an der Nase nehmen», sagt auch Arnold. Trainer Rahmen will seine Spieler trotz des Auftritts nicht kritisieren, lobt vielmehr den Gegner. «GC war sehr gut organisiert, mit einer hohen Intensität, deutlich besser als in den vergangenen Wochen.»

Winti gibt sich kämpferisch: «Aufgeben keine Option»

Den Abstieg in die Challenge League will man dennoch noch nicht akzeptieren, solange es noch rechnerisch möglich ist, GC aufzuholen. «Aufgeben ist keine Option», sagt Captain Arnold. «Wir haben jetzt zwei Wochen, um uns auf Servette vorzubereiten, und wollen alles in die Waagschale werfen, solange noch etwas möglich ist», verspricht Rahmen. Sein Team wird in Genf aber ohne ihn auskommen müssen.

Er bekam in der Nachspielzeit noch die Rote Karte, nachdem Urs Schnyder einen Penalty für GC gegeben hatte. Was er gesagt hat, verrät er nicht. Doch: «Für mich war es zuvor ein klares Foul an Loïc Lüthi und dann bin ich aus der Coachingzone raus», sagt Rahmen über die Szene.

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