Hätte es hier Penalty gegen St. Gallen geben müssen?
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Meier kritisiert Schiri-Zögern:Hätte es hier Penalty gegen St. Gallen geben müssen?

Wegen Schiri-Entscheiden
Sion-Coach Tholot platzt nach Pleite gegen Espen der Kragen

Für gewöhnlich ist er ein zurückhaltender Zeitgenosse, wenns um Schiri-Kritik geht. Nach dem 1:3 gegen den FCSG aber findet der Sion-Coach deutliche Worte. Die Espen müssen derweil einen Verletzungsschock verdauen.
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Didier Tholot hat nach der Niederlage gegen St. Gallen einen Riesenhals.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Es ist ein grossartiges Schauspiel, das sich kurz nach 23 Uhr in den Katakomben des Kybunparks abspielt. Darauf angesprochen, dass sein Stürmer Rilind Nivokazi bereits am Fallen gewesen sei und Schiri Fähndrich den Trikot-Zupfer von St.Gallens Behar Neziri aus diesem Grund als nicht penaltywürdig taxiert habe, lupfts Sion-Trainer Didier Tholot den Hut.

Er schnappt sich kurzerhand den neben ihm stehenden Journalisten vom «Nouvelliste» und spielt die Szene aus dem Stegreif nach. «Ich habe die Aktion noch ganz genau im Kopf, ich war früher selbst Stürmer», sagt der ehemalige Saint-Etienne- und Bordeaux-Star. Und er kann nicht verstehen, dass es keinen Penalty gegeben hat. «Ca fait chier!», sagt Tholot. «Es nervt!»

Dass Fähndrich bei seinem ursprünglichen Entscheid bleibt, statt sich vom VAR beeinflussen zu lassen, spricht für dessen Standhaftigkeit. Gleichwohl hätten sich die über 15'000 FCSG-Fans nicht über einen Pfiff beklagen dürfen. 

Auch beim vorentscheidenden 2:1 für die St. Galler sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen, so Tholot: «Für gewöhnlich bin ich keiner, der gegen die Unparteiischen wettert, aber vor dem Eckball, der zum 2:1 führt, wird einer unserer Spieler gefoult. Das sind Entscheidungen, die nur sehr schwer nachvollziehbar sind.»

FCSG hat neun Punkte mehr als letzte Saison

Nebenan sitzt FCSG-Coach Enrico Maassen und sagt, dass er sich nicht mit dem Schiedsrichter beschäftigen wolle. Muss er auch nicht. Sein Team liegt nach 18 Runden drei Punkte hinter Leader Thun auf einem Spitzenplatz. Vor einem Jahr lag der FCSG zum selben Zeitpunkt noch auf Rang 8. Mit neun Zählern weniger auf dem Konto. 

Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Behar Neziri. Der musste sowohl beim 2:0-Sieg gegen Thun als auch gegen Sion auf ungewohnter Position in der Dreierkette ran und erwischt einen ganz unglücklichen Abend. Erst verliert er vor dem 0:1 den Zweikampf gegen Chouaref, dann verschuldet er beinahe einen Penalty, ehe er kurz vor Schluss verletzt ausgewechselt werden muss. «Es sieht nicht gut aus. Es ist das Knie. Die Verletzung trübt den Abend», sagt Maassen. Wie schlimm es um Neziri steht, wird am Mittwoch nach dem MRI bekannt gegeben. 

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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