Wann verabschiedet sich der Coach?
Für Celestini ist nach dem FCB Schluss mit Super League!

In einem Interview spricht FCB-Coach Fabio Celestini über seine Zukunft. Wovon er träumt und was ihm in der Schweiz noch fehlt.
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Beim FCB hat Fabio Celestini noch einen Vertrag bis Juni 2026.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Wer sich als Medienschaffender mit Fabio Celestini unterhalten möchte, sollte immer sehr gut vorbereitet sein. Weil der Romand nicht nur auf dem Rasen ein akribischer Typ ist, sondern auch neben dem Platz Professionalität verlangt.

Deshalb dürfte es den FCB-Trainer einigermassen erstaunt haben, dass ausgerechnet die «Marca», eines der renommiertesten Sportblätter der Welt, eine Aussage druckt, die Raum für Spekulationen lässt. Auf die Frage, wie seine Zukunft aussehe, antwortet Celestini dort: «Ich glaube, ich bin meine Zeit in der Schweiz am beenden.» Klingt so, als könnte im Sommer Schluss sein.

Traum von Top-5-Liga

Auf Blick-Nachfrage aber lässt der 49-Jährige ausrichten, dass er noch keine Ahnung habe, wann er die Super League verlassen werde. Klar sei, dass er nach dem FCB nicht mehr in der Schweiz als Trainer arbeiten wolle. Wann das sein werde, sei unklar. «2026, 2027 oder 2028», so Celestini. Beim FCB hat der Erfolgscoach noch einen Vertrag bis Juni 2026. Was ihm nach dem Aufstieg mit Lausanne und dem Cupsieg mit Luzern noch fehlt, ist ein Meistertitel.

Dass der ehemalige Captain von Olympique Marseille und langjährige La-Liga-Profi (Levante, Getafe) vom Ausland träumt, ist kein Geheimnis. Dass er vor allem in Spanien noch immer einen hervorragenden Ruf geniesst, ebenfalls nicht. «Ich würde gerne einmal in einer der fünf grossen Ligen arbeiten», so Celestini gegenüber der «Marca.»

Aktuell aber heisst die Realität noch Super League. Und dort läufts grad ziemlich gut. Seit der Lausanner die Bebbi übernommen hat, gehts steil bergauf. Noch vor einem Jahr lagen die Basler auf dem letzten Tabellenplatz, nun grüsst Rotblau von der Spitze. Zum ersten Mal seit drei Jahren.

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3:21
Basel – Servette 3:1:Shaqiri erst mit «Tor des Monats», dann fast die Elfer-Blamage
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
23
15
42
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
24
-3
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
8
FC Zürich
FC Zürich
24
-9
28
9
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
23
-34
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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