Vor Kellerduell gegen Winti
GC-Trainer Oral: «Wir waren schon totgesagt – nicht nur einmal»

Für GC steht gegen Winterthur ein weiteres Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Mit einem Sieg würde zumindest ein direkter Abstieg sehr unrealistisch werden.
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Mit zwei Siegen hatten die Grasshoppers zuletzt einiges zu bejubeln.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC trifft auf Tabellenletzten Winterthur. Wichtiges Spiel für beide Teams
  • Trainer Oral warnt vor Winterthurs Nehmerqualitäten
  • Winterthur holte zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen
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Julian SigristRedaktor Sport

Es ist ein weiteres sehr wichtiges Spiel, das für die Grasshoppers am Osterwochenende ansteht. Am Samstag trifft man zu Hause auf den Tabellenletzten aus Winterthur. Diese präsentierten sich mit sieben Punkten aus drei Spielen zuletzt in guter Verfassung. Sollte für die Eulachstädter der nächste Sieg herausschauen, würde der Vorsprung der Hoppers auf den direkten Abstiegsplatz nur noch drei Punkte betragen.

Der Brisanz der Situation ist sich GC-Trainer Thomas Oral (51) bewusst: «Wir wissen auch, ohne grosse Töne zu spucken, wie wichtig diese Partie für uns ist. Es ist richtig Druck auf dem Kessel.» Ein Blick auf die Tabelle reiche, um zu erkennen, dass man hoch konzentriert weiter arbeiten müsse.

«Haben unglaubliche Nehmerqualitäten gezeigt»

Immerhin: Mit den letzten beiden Partien konnten die Hoppers den Druck zumindest ein bisschen lindern. Ohne die beiden Siege gegen Luzern (3:1) und den direkten Konkurrenten aus Yverdon (2:1) würde GC punktgleich mit Winterthur und mit neun Punkten Rückstand auf den direkten Klassenerhalt dastehen. «Die Ausgangsposition haben wir uns hart erarbeitet. Klar ist, dass man solche Siege auch mal geniessen muss», meint Oral, aber: «Als wir am Dienstag wieder angefangen haben zu trainieren, war das ad acta gelegt.»

Stattdessen ging es ganz um die Vorbereitung für das Spiel am Ostersamstag. Diese hätten in den letzten Wochen «unglaubliche Nehmerqualitäten» gezeigt. Er warnt deshalb: «So, wie ich die Liga bislang kennengelernt habe, hat es selten eine Mannschaft gegeben, die aufgegeben hat. Auch wir waren ja schon totgesagt, nicht nur einmal.»

Ansage von FCW-Verteidiger Lüthi

Dem Duell zusätzliche Brisanz verlieh am letzten Wochenende Winti-Innenverteidiger Loïc Lüthi (21). Nach dem Sieg gegen Lausanne (1:0) gab es eine Kampfansage in Richtung Zürich. «Wir kommen mit breiter Brust in den Letzigrund und werden GC weghauen.» Ist solch eine Aussage eine zusätzliche Motivation für die Hoppers? Auf solche Dinge gebe Oral nicht viel. Er ergänzt: «Wir haben auch eine breite Brust, aber es geht hier nicht darum, irgendwelche Parolen rauszuhauen.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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