Vor dem Cup-Knaller
Erlebt Lichtsteiner in St. Gallen den Horror-Hattrick?

Der Cup-Viertelfinal in St. Gallen ist erst das dritte Spiel von Stephan Lichtsteiner als Trainer des FC Basel. Der Neo-Trainer wartet sehnsüchtig auf seinen ersten Sieg.
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Lernt gerade, dass in Basel sowieso meistens der Baum brennt: FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Basel verkauft Adjetey für 10 Mio. Franken nach Wolfsburg
  • Fast 900 Saisonkarten für das Frauenteam des FCB verkauft
  • Basel verlor nur 1 von 6 Cups gegen St. Gallen seit 1945
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Florian RazReporter Fussball

Die News der Woche

Knall am Deadline-Day: Der FC Basel verkauft für rund zehn Millionen Franken Innenverteidiger Jonas Adjetey (22) nach Wolfsburg. Und Trainer Stephan Lichtsteiner (42) darf sich eine neue Aufstellung ausdenken. Ähnliches ist dem Basler Neo-Trainer bereits vor dem Spiel gegen Thun passiert. Da wurde ihm Flügelstürmer Philip Otele (26) wegen seines bevorstehenden Wechsels zum Hamburger SV aus dem Kader genommen. Lichtsteiner sagt dazu: «Du verlierst zwei Spieler, die prägend waren in der Meistersaison.» Und: «Dass ein Trainer Spieler wie Jonas oder Otele im Team haben will, das ist klar. Aber es gibt den Klub, der finanzielle Verpflichtungen hat, das muss der Trainer auch verstehen.»

Die grosse Frage

Erleidet Lichtsteiner den Horror-Hattrick? Bei einer Niederlage in St. Gallen hätte das Team in den ersten drei Spielen unter seiner Führung gleich drei Wettbewerbe in den Sand gesetzt. Und das in nur sieben Tagen an seiner ersten Station als Profitrainer: Aus in der Europa League, 13 Punkte Rückstand in der Meisterschaft, Out im Schweizer Cup. Lichtsteiner sagt tapfer: «Die Ausgangslage habe ich gekannt. Davon lasse ich mich nicht nervös machen.»

Gesagt ist gesagt

«Ich liebe den Cup! Jeder Titel, den du gewinnen kannst, ist der Hammer.» Stephan Lichtsteiner über seine Ambitionen vor dem Cup-Viertelfinal beim FC St. Gallen. Für ihn ist es bereits der zweite Anlauf, in dieser Saison ein Cupspiel zu gewinnen. In der ersten Runde im August unterlag er mit dem FC Wettswil-Bonstetten nach grossem Kampf dem FC Zürich 0:2.

Mögliche Aufstellung

Salvi; Rüegg, Daniliuc, Vouilloz, Schmid; Kacuri, Leroy; Traoré, Shaqiri, Duranville; Ajeti.

Wer fehlt?

Broschinski, Metinho, Tsunemoto, van Breemen und Kaio Eduardo fehlen alle verletzt. Stammgoalie Hitz ist fraglich.

Neben dem Platz

Das Frauenteam des FCB startet am Wochenende in die zweite Phase der Women's Super League. Fast 900 Saisonkarten sind verkauft worden, das sind dreimal so viele wie in der letzten Spielzeit. Wer sich sowohl für das Frauenspiel am Samstag gegen die Grasshoppers als auch für das Männerspiel am Sonntag gegen den FC Zürich Tickets kauft, kann gleichzeitig auch an einem exklusiven VIP-Upgrade-Wettbewerb für den Klassiker gegen den FCZ teilnehmen.

Hast du gewusst, dass...

… der FC Basel von seinen bislang sechs Cupspielen gegen den FC St. Gallen nur eines verloren hat? Und das ist auch schon eine ganze Weile her. 1945 gewannen die Ostschweizer den Achtelfinal im Espenmoos mit 3:0.

Aufgepasst auf

Julien Duranville (19): Der Leihspieler aus Dortmund hat bei seinem Auftritt gegen Thun bewiesen, dass er im Notfall einen Gegenspieler auch auf einem Bierdeckel austanzen kann. Da wird sogar der sonst vor den Medien so zurückhaltende Lichtsteiner zum Schwärmer: «Ein sehr guter Spieler. Ein sehr, sehr, sehr guter Spieler, der uns enorm weiterbringt. Eine Talentklasse, bei der man sagen muss: wow!»

Bisheriger Cup-Weg

1. Runde: Biel (6:1)
2. Runde: Carouge (5:4 n.P.)
1/8-Final: Grand-Saconnex (3:1)

Der Schiedsrichter

Schiedsrichter ist Lukas Fähndrich. Hinter dem VAR-Bildschirm sitzt Luca Cibelli.

Der Gegner

St. Gallens Shootingstar Alessandro Vogt erhält zum 21. Geburtstag von den Blick-Usern eine Auszeichnung. Hier erscheint das FCSG-Inside.

Cup-Viertelfinals

Di., Xamax (ChL) – Yverdon (ChL) 1:2
Di., GC – Sion 4:3 n.V.
Mi., SLO (ChL) – Luzern, 19.15 Uhr
Mi., St. Gallen – Basel, 20.15 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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