Darum gehts
- Philip Otele wechselt zum Hamburger SV, der Transfer wird heute offiziell
- FCB leiht Otele für eine Million Euro statt Verkauf
- HSV sichert Kaufoption für 5 Millionen Euro am Saisonende
Den Medizincheck hat Philip Otele (26) bestanden und bei seinem neuen KlubHamburger SV ist er offiziell vorgestellt worden. Es ist ein Deal, der bei den Basler Fans für Stirnrunzeln sorgt. Schliesslich leiht der FCB seinen Flügelspieler nur bis zum Saisonende aus, statt ihn für eine Millionensumme zu verkaufen.
Doch warum geben die Basler ihren hinter Xherdan Shaqiri torgefährlichsten Offensivspieler (fünf Tore, vier Vorlagen) so einfach ab? Wie aus dem Umfeld des Klubs zu hören ist, liegt das vor allem am Spieler selbst. Otele soll in den vergangenen Wochen mehrfach seinen Wunsch platziert haben, den FCB noch in diesem Winter zu verlassen. Obwohl man den Meisterhelden gerne im Team behalten hätte, hat sich der FCB offenbar dazu entschieden, ihm keine Steine in den Weg zu legen.
Dafür kassieren die Basler eine stattliche Leihgebühr. Laut Blick-Informationen beträgt diese rund eine Million Euro. Dafür hat sich der HSV eine Kaufoption von fünf Millionen Euro gesichert, die es den Hamburgern ermöglicht, Otele am Saisonende definitiv zu verpflichten. Ein fixer Transfer würde dem FCB so insgesamt sechs Millionen Euro in die Kassen spülen. Kein schlechtes Geschäft, schliesslich hat Basel im letzten Sommer nur die Hälfte davon für den Zuzug von Otele ausgegeben.
FCB lehnte Russland-Angebot ab
Bei den Hamburgern dürfte er sich mit dem zuletzt suspendierten Jean-Luc Dompé (30) um einen Stammplatz duellieren. Ob der HSV allerdings tatsächlich von der Kaufoption Gebrauch machen wird, ist fraglich. Aus dem Norden Deutschlands ist zu vernehmen, dass der Bundesliga-Aufsteiger Otele wohl nur übernehmen wird, wenn er richtig einschlägt.
Sollte der Offensivspieler nach Basel zurückkehren, dürfte man für die kommende Saison einen neuen Abnehmer für ihn suchen. Im letzten Sommer hatte der FCB schon einmal ein deutlich attraktiveres Angebot als jenes aus Hamburg vorliegen. Weil dieses aber aus Russland kam, lehnten die Basler einen Transfer ab. Nun verlässt Otele die kriselnden Meister ein halbes Jahr später doch noch.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 22 | 22 | 49 | |
2 | FC Lugano | 22 | 11 | 40 | |
3 | FC St. Gallen | 21 | 14 | 38 | |
4 | FC Basel | 22 | 8 | 36 | |
5 | FC Sion | 22 | 6 | 33 | |
6 | BSC Young Boys | 22 | -2 | 32 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 22 | 2 | 28 | |
8 | Servette FC | 22 | -5 | 25 | |
9 | FC Zürich | 22 | -11 | 25 | |
10 | FC Luzern | 22 | -3 | 23 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 22 | -11 | 19 | |
12 | FC Winterthur | 21 | -31 | 13 |
