FCB kassiert trotz Leihe
Das steckt hinter dem Basler Otele-Deal mit Hamburg

Philip Otele verlässt den FC Basel in Richtung Hamburg. Doch warum verleiht der FCB einen seiner besten Offensivspieler nur statt ihn für eine Millionensumme zu verkaufen.
Kommentieren
1/6
Philip Otele dreht dem FCB den Rücken zu.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Philip Otele wechselt zum Hamburger SV, der Transfer wird heute offiziell
  • FCB leiht Otele für eine Million Euro statt Verkauf
  • HSV sichert Kaufoption für 5 Millionen Euro am Saisonende
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
RMS_Portrait_AUTOR_933.JPG
Lucas WerderReporter Fussball

Den Medizincheck hat Philip Otele (26) bestanden und bei seinem neuen KlubHamburger SV ist er offiziell vorgestellt worden. Es ist ein Deal, der bei den Basler Fans für Stirnrunzeln sorgt. Schliesslich leiht der FCB seinen Flügelspieler nur bis zum Saisonende aus, statt ihn für eine Millionensumme zu verkaufen.

Doch warum geben die Basler ihren hinter Xherdan Shaqiri torgefährlichsten Offensivspieler (fünf Tore, vier Vorlagen) so einfach ab? Wie aus dem Umfeld des Klubs zu hören ist, liegt das vor allem am Spieler selbst. Otele soll in den vergangenen Wochen mehrfach seinen Wunsch platziert haben, den FCB noch in diesem Winter zu verlassen. Obwohl man den Meisterhelden gerne im Team behalten hätte, hat sich der FCB offenbar dazu entschieden, ihm keine Steine in den Weg zu legen.

Dafür kassieren die Basler eine stattliche Leihgebühr. Laut Blick-Informationen beträgt diese rund eine Million Euro. Dafür hat sich der HSV eine Kaufoption von fünf Millionen Euro gesichert, die es den Hamburgern ermöglicht, Otele am Saisonende definitiv zu verpflichten. Ein fixer Transfer würde dem FCB so insgesamt sechs Millionen Euro in die Kassen spülen. Kein schlechtes Geschäft, schliesslich hat Basel im letzten Sommer nur die Hälfte davon für den Zuzug von Otele ausgegeben.

FCB lehnte Russland-Angebot ab

Bei den Hamburgern dürfte er sich mit dem zuletzt suspendierten Jean-Luc Dompé (30) um einen Stammplatz duellieren. Ob der HSV allerdings tatsächlich von der Kaufoption Gebrauch machen wird, ist fraglich. Aus dem Norden Deutschlands ist zu vernehmen, dass der Bundesliga-Aufsteiger Otele wohl nur übernehmen wird, wenn er richtig einschlägt.

Sollte der Offensivspieler nach Basel zurückkehren, dürfte man für die kommende Saison einen neuen Abnehmer für ihn suchen. Im letzten Sommer hatte der FCB schon einmal ein deutlich attraktiveres Angebot als jenes aus Hamburg vorliegen. Weil dieses aber aus Russland kam, lehnten die Basler einen Transfer ab. Nun verlässt Otele die kriselnden Meister ein halbes Jahr später doch noch.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen