Verzichtet der Stürmer auf Geld?
FCB ist heiss auf Albian Ajeti!

Der FCB sucht einen Stürmer. Albian Ajeti (26) sucht einen Klub. Das grosse Problem: Der schnöde Mammon.
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96 Pflichtspiele hat Albian Ajeti für seinen FC Basel absolviert.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Nein, Sorgen um seine finanzielle Zukunft braucht sich Albian Ajeti keine mehr zu machen. Als er im Sommer 2019 für 12,5 Millionen vom FCB zu West Ham United wechselt, gibts einen lukrativen Premier-League-Vertrag. Und auch bei Celtic Glasgow, seinem aktuellen Verein, muss sich der 26-Jährige nicht lumpen lassen. Von rund 1,2 Millionen netto pro Jahr ist die Rede.

Geld, das der FCB natürlich nicht hat. Trotzdem spielen die Basler laut Blick-Infos mit dem Gedanken, den verlorenen Sohn zurück ins Joggeli zu holen. In 96 Spielen für den FCB hat Ajeti 43 Tore erzielt und 21 weitere aufgelegt. 2018 wurde er Torschützenkönig der Super League.

Transferflop Ajeti

Seit seinem Abgang beim FCB hat Ajeti aber nicht mehr viel gerissen. Bei West Ham absolviert er bloss 399 Minuten, noch heute gilt der Stürmer als einer der grössten Transferflops der Klubgeschichte. Auch bei Celtic Glasgow würden sie Ajeti im Nachhinein wohl nicht mehr verpflichten. Knapp fünf Millionen überweisen die Schotten in die englische Hauptstadt, für die Grünweissen kommt Ajeti in 48 Pflichtspielen auf neun Tore.

Letzten Winter wird er zu Sturm Graz ausgeliehen. Jenem Klub, wo der aktuelle Sportdirektor Heiko Vogel mal Trainer war und sicherlich noch den einen oder anderen Kontakt hat.

Voller Überschwänglichkeit wird man aber auch in Österreich nicht von Ajeti sprechen, vier Tore in 23 Einsätzen sind zu wenig für einen Mann, der eigentlich alle Anlagen dafür mitbringt, um ein Top-Stürmer zu sein.

Degen und Ajeti haben zusammen gespielt

Dessen ist sich wohl auch David Degen bewusst. Der stand beim FCB im Kader, als Ajeti im April 2014 für die Bebbi debütierte, gemeinsam standen die beiden auch beim legendären 0:0-Heimspiel in der Europa-League gegen Red Bull Salzburg auf dem Platz. Dass Ajeti ein Ur-Basler und seit seiner Kindheit mit dem Verein verbunden ist, hat ebenfalls zum Interesse beigetragen. Dass die FCB-Verantwortlichen sich mehr rotblaue DNA wünschen, haben sie zuletzt mit dem Transfer von Dominik Schmid (26) untermauert.

Nur: Stand jetzt spricht nicht viel für einen Ajeti-Deal. Weil dieser dem Vernehmen nach nicht auf Geld verzichten möchte. Und auf ein lukrativeres Angebot aus dem Ausland spekuliert. Unter Druck ist Ajeti nicht. Bei Celtic Glasgow hat der 26-Jährige noch einen Vertrag bis Juni 2024.

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3
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14
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4
FC Sion
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35
21
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5
FC Basel
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35
6
56
6
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BSC Young Boys
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3
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1
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27
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