Über den Zürcher Transfer-Hammer
Dass Zuber zum FCZ geht, zeigt die Schwäche der Grasshoppers

Ein GC-Bube kehrt in die Heimat zurück – aber zum Stadtrivalen. Dieser Transfer kann die Anhänger der Grasshoppers nur deprimieren, findet Fussball-Reporter Florian Raz.
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Steven Zuber kehrt im Winter nach elf Jahren im Ausland zurück in die Schweiz.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Zürich holt Steven Zuber trotz Risiken
  • Zuber könnte für FCZ werden, was Shaqiri für Basel ist
  • Zuber hätte das neue GC-Gesicht sein können
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Florian RazReporter Fussball

So sieht ein Statement aus. Der FC Zürich holt Steven Zuber. Und lässt sich das einen schönen Batzen kosten. Der Flügel hat sich während elf Jahren an unschweizerische Fussballerlöhne gewöhnt. Darauf wird er nicht komplett verzichten.

Der Transfer birgt für den FCZ nicht nur darum gewisse Risiken. Da wäre ja noch die Frage, wie warm der eigene Anhang den einstigen GC-Buben empfängt. Und dann ist Zuber mit 33 auch nicht mehr der Jüngste.

Shaqiri und Steffen machen Werbung für 33-Jährige

Aber Xherdan Shaqiri und Renato Steffen beweisen gerade, dass 33-jährige Flügelspieler die Super League ganz schön durcheinanderwirbeln können.

Was Shaqiri für Basel ist und Steffen für Lugano, könnte Zuber für den FCZ werden: Ein Routinier, der sein Team mit Scorerpunkten und als Führungsspieler vom Rest der Super League abhebt.

Dass Zuber ausgerechnet zum Stadtrivalen wechselt, zeigt darum auch die Schwäche der Grasshoppers. Tore, Assists, Leaderqualitäten: All das sucht GC verzweifelt.

Und dann wäre Zuber erst noch die dringend benötigte Identifikationsfigur gewesen. Ein Ur-Hopper, um den man eine Mannschaft hätte aufbauen können. Einer, der dem internationalen Konstrukt ein lokales Gesicht hätte geben können.

Ist man bei GC gar nicht auf die Idee gekommen, Zuber zu holen?

Es gibt nur zwei Erklärungen, warum Zuber stattdessen auf Instagram seine Liebeserklärungen an GC löscht und zum FCZ wechselt: Entweder man ist in Niederhasli und Los Angeles gar nicht auf die Idee einer Rückholaktion gekommen. Oder Zuber hat mit Blick auf den Zustand der Hoppers dankend abgelehnt.

Beide Möglichkeiten kommen aus Sicht der GC-Fans auf dasselbe heraus: Sie sind deprimierend.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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