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Turbulente Tage für FCB-Urgestein Xhaka
Captain-Binde weg – neuer Konkurrent bald da?

Nach nur einem halben Jahr muss Taulant Xhaka (33) seine Captainbinde bereits wieder an Xherdan Shaqiri (33) abgeben. Eine bislang schwierige Saison könnte für das Basler Urgestein demnächst noch etwas komplizierter werden.
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Taulant Xhaka wird in Zukunft noch seltener die Basler Captainbinde tragen dürfen.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Xherdan Shaqiri ist neuer FCB-Captain, Taulant Xhaka rückt ins zweite Glied
  • Xhaka spielte nur 196 Minuten in dieser Super-League-Saison
  • Das Basler Urgestein hat beim FC Basel noch einen Vertrag bis 2027
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Lucas WerderReporter Fussball

Die 0:1-Heimniederlage gegen GC zum Abschluss der Hinrunde wird Taulant Xhaka (33) in besonderer Erinnerung bleiben. Nicht, weil das Basler Urgestein gegen die Hoppers zum ersten Mal in dieser Super-League-Saison von Beginn an ran durfte. Nein, Xhaka dürfte die Partie vor allem deshalb im Gedächtnis bleiben, weil es in seinem 409. Spiel für den FCB das erste, einzige und letzte gewesen sein dürfte, in dem Xhaka die Basler als offizieller Captain des Klubs aufs Feld führte.

Wie der FCB am Samstag im Rahmen des Testspiels gegen den FC Thun (2:0) mitteilt, heisst der neue FCB-Captain ab sofort Xherdan Shaqiri (33). Xhaka muss nur ein paar Monate, nachdem er die Nachfolge von FCB-Rekordspieler Fabian Frei (36) angetreten ist, wieder ins zweite Glied zurückrücken. Es sei eine Massnahme gewesen, die er seit der Rückkehr von Shaqiri im Kopf gehabt habe, erklärt Fabio Celestini (49). «Shaqiri ist in Sachen Erfahrung und Qualität die klare Nummer eins im Team. Dass er Captain wird, ist nur logisch», so der FCB-Trainer.

Alle FCB-Captains seit Einführung der Super League 2003/2004

Murat Yakin 2003 – 2006

Ivan Ergic 2006 – 2008

Franco Costanzo 2008 – 2011

Marco Streller 2011 – 2015

Matias Delgado 2015 – 2017

Marek Suchy 2017 – 2019

Valentin Stocker 2019 – 2022

Fabian Frei 2022 – 2024

Taulant Xhaka 2024 – 2025

Xherdan Shaqiri 2025 – offen

Murat Yakin 2003 – 2006

Ivan Ergic 2006 – 2008

Franco Costanzo 2008 – 2011

Marco Streller 2011 – 2015

Matias Delgado 2015 – 2017

Marek Suchy 2017 – 2019

Valentin Stocker 2019 – 2022

Fabian Frei 2022 – 2024

Taulant Xhaka 2024 – 2025

Xherdan Shaqiri 2025 – offen

Nur 196 Super-League-Minuten

Für Xhaka sei der Entscheid «kein Problem» gewesen. Und auch der Ur-Basler selbst verkündete im September im grossen Interview mit Blick: «Wir kennen alle unsere Rollen im Team. Dann ist es nicht so wichtig, wer die Binde trägt.» Doch wer den mit Abstand dienstältesten FCB-Profi kennt, weiss genau: Gefreut hat sich Xhaka über die Degradierung ganz bestimmt nicht. Aus sportlicher Sicht macht sie dennoch Sinn. Nur läppische 196 Spielminuten stand Xhaka in diesem Super-League-Herbst auf dem Platz. Nimmt man seine 78 Minuten gegen GC aus der Rechnung, fällt die Bilanz noch desaströser aus.

Umso bitterer, dass Xhakas einziger Liga-Startelf-Einsatz in dieser Saison womöglich dafür sorgt, dass in der Rückrunde noch weniger Spielminuten dazukommen. Beim FCB sieht man in Xhaka, der noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, zwar noch immer als wertvollen Einwechselspieler. Gleichzeitig stellt man sich seit dem 0:1 gegen die Hoppers aber auch die Frage, ob der Abräumer überhaupt noch ein Kandidat für die Startelf ist.

Kommt ein weiterer Mittelfeld-Konkurrent?

Nach dem Testspiel gegen Thun erklärte Sportchef Daniel Stucki (43) zwar, dass aktuell höchstens in der Offensive eine Winter-Verpflichtung denkbar sei. Bietet sich in den kommenden Wochen eine günstige Gelegenheit, einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler zu verpflichten, würden sich die Basler aber kaum dagegen wehren. Hinter Leon Avdullahu (20), Romario Baro (24) und Léo Leroy (24) ist Xhaka dort aktuell noch die Nummer vier. Nachdem Celestini in dieser Saison aber bereits mehrfach drei zentrale Mittelfeldspieler aufgestellt hat, würde die Verpflichtung eines weiteren Startelf-Kandidaten durchaus Sinn machen.

«Ich bin parat, wenn mich der Trainer braucht», hatte Xhaka im Herbst im Blick-Interview zu seiner Reservistenrolle gesagt. Rüstet der FCB in diesem Winter auf seine Position tatsächlich noch einmal nach, könnte das in Zukunft noch seltener der Fall sein.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
26
32
61
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
26
-46
14
Meisterschaftsrunde
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