Darum gehts
- Der FC Lugano ist seit November in 11 Ligaspielen ungeschlagen, punktet aber wenig
- Trainer Croci-Torti lobt Thuns Dominanz mit acht Siegen in Serie
- Lugano hat 15 Punkte Rückstand auf Thun und vier Remis in Folge
Es ist eine durchaus beeindruckende Serie, die der FC Lugano da gerade hinlegt. Seit November und damit insgesamt elf Ligaspielen sind die Tessiner in der Super League ungeschlagen. Doch es ist auch eine Serie, die dem Tabellendritten nicht wirklich viel nützt.
Schliesslich ist die Punkteteilung gegen den FCB bereits das vierte 1:1 in Folge. Und der Rückstand auf Tabellenführer Thun in nur zwei Wochen von 7 auf 15 Punkte angewachsen. «Wenn man die letzten Spiele anschaut, ist das sicher zu wenig. Aber nur auf dieses Spiel gesehen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein», sagt Goalie Amir Saipi (25).
Lugano legt Fokus auf Europa
Trainer Mattia Croci-Torti (43) sieht es ähnlich und gratuliert – wie es auch schon Servette-Trainer Jocelyn Gourvennec (53) getan hat – dem Leader aus dem Berner Oberland schon einmal indirekt zum Meistertitel. «Was Thun dieses Jahr macht, ist unglaublich», so «Crus», dem vor allem die acht Thuner Siege in Serie mächtig Eindruck machen. «In der Schweiz ist es sehr schwierig, jedes Wochenende den Unterschied zu machen. Aber sie haben in Basel gewonnen, sie haben in Genf gewonnen und jetzt wieder zweimal nacheinander. Da müssen wir gratulieren. Bravo Lustrinelli!»
Es sei bemerkenswert, wie dominant die Thuner mit ihrer Spielweise agieren würden, findet Croci-Torti. «Und sie haben eine grosse Lockerheit, die mit jedem Sieg weiter zunimmt.» Für seine Mannschaft gelte es nun, sich auf den Kampf um die europäischen Plätze zu konzentrieren. Einen solchen hätten die Tessiner aktuell auf sicher. Doch die Verfolger aus Basel und Sitten liegen nur drei und sechs Punkte dahinter.
FCB-Spieler glauben noch an Aufholjagd
Ganz abschreiben will Croci-Torti den Meistertitel noch nicht. «Wenn Thun eine grosse Krise haben sollte, werden wir versuchen, da zu sein», so der Lugano-Coach. «Aber ich glaube nicht, dass das der Fall sein wird.»
Beim FC Basel zeigt man sich trotz inzwischen 18 Punkten Rückstand etwas kämpferischer. «Es ist mathematisch noch möglich», wiederholt Marvin Akahomen (18) die Durchhalteparolen von Stephan Lichtsteiner (42). Doch selbst dieser scheint inzwischen den Glauben an die ganz grosse Aufholjagd verloren zu haben. «Es wird immer schwerer. Solange wir unsere Hausaufgaben machen, müssen wir aber nicht hoffen, dass es vorwärtsgeht», so der FCB-Trainer.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 25 | 29 | 58 | |
2 | FC St. Gallen | 24 | 15 | 43 | |
3 | FC Lugano | 25 | 11 | 43 | |
4 | FC Basel | 25 | 7 | 40 | |
5 | FC Sion | 25 | 7 | 37 | |
6 | BSC Young Boys | 25 | 2 | 36 | |
7 | FC Luzern | 25 | 1 | 30 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 25 | -2 | 30 | |
9 | FC Zürich | 25 | -12 | 28 | |
10 | Servette FC | 25 | -7 | 27 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 25 | -12 | 21 | |
12 | FC Winterthur | 24 | -39 | 14 |


