«Die Frage ist nicht ob, sondern wann»
Servette-Coach gratuliert Thun zum Meistertitel

Nach der Niederlage gegen Thun hat Servette bereits 27 Punkte Rückstand auf den Leader aus dem Berner Oberland. Die Genfer halten die Top 6 immer noch für realistisch und sehen Thun bereits als Meister.
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Steve Rouiller und Servette verlieren 1:3 gegen Thun und sehen den Leader im Spiel deutlich überlegen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Servette verliert nach drei ungeschlagenen Spielen 1:3 gegen Thun
  • Thun feiert sechsten Meisterschaftssieg in Folge und vergrössert Abstand
  • Genfer Coach gratuliert Thun schon zum Meistertitel
Thomas Freiburghaus

Ein Sieg und zwei Unentschieden – so lautete die Bilanz von Servette nach den ersten drei Spielen des neuen Jahres. Es war die längste Serie an ungeschlagenen Spielen in dieser Saison für die Genfer. Die Serie ist jedoch mit der Heimniederlage gegen Thun (1:3) bereits wieder gerissen.

Der Tabellenführer aus dem Berner Oberland setzt seine Traumsaison derweil fort und fährt den sechsten Sieg in Folge in der Meisterschaft ein. Damit festigen die Thuner auch ihren Platz an der Spitze weiter.

Bei Servette läuft nicht alles rund

«Sie waren uns in Sachen Einsatz und Kampfgeist überlegen», beginnt Steve Rouiller. Wie kann es sein, dass die Genfer gegen den Tabellenersten nicht mit vollem Ehrgeiz ins Spiel gehen? «Das ist schwierig zu erklären. Es standen sich zwei gegensätzliche Teams gegenüber. Eine Mannschaft mit viel Selbstvertrauen und eine, die zweifelt», antwortet der Servette-Captain.

Für Rouiller haben «Details» den Unterschied gemacht, insbesondere die Naivität seiner Teamkollegen bei den Freistössen, die zu den ersten beiden Thuner Toren führten. «Kurz vor der Pause verpassen wir den Ausgleich. Das war der Wendepunkt», ergänzt Servette-Coach Jocelyn Gourvennec. Für ihn waren es auch «Kleinigkeiten», die dazu führten, dass die Genfer zu Hause mit zwei Toren in Rückstand gerieten.

«In unserer anderen starken Phase treffen wir zuerst die Latte und kassieren dann gleich einen Gegentreffer», fährt der 53-Jährige fort. Kurz vor der Stundenmarke begeht der eingewechselte Ablie Jallow eine Tätlichkeit und fliegt vom Platz. «Das macht uns zu schaffen», ärgert sich Gourvennec. «Um gegen den Tabellenführer zu gewinnen, muss alles stimmen. Das war nicht der Fall. Wir können uns keine halben Sachen leisten.»

Sind die Top 6 immer noch realistisch?

Die Thuner hatten Basel und YB geschlagen, bevor sie Servette in Genf besiegten. «Sie könnten mit verbundenen Augen spielen und sich trotzdem noch finden», meint der französische Trainer. Seine Servettiens spielen mit offenen Augen, haben aber Mühe, sich gut durchzukombinieren.

In dieser Saison trennt Servette (fast) alles von Thun. Mauro Lustrinelli sagt, seine Mannschaft sei «reif, organisiert» und habe «die richtige Mentalität». Vor allem habe sie viel Selbstvertrauen gesammelt, wodurch sie immer nach vorne schauen und einen Rückstand auch aufholen und Spiele drehen könne. Nach 23 Spieltagen scheint Thun auf dem besten Weg zum Meistertitel zu sein. «Die Frage ist nicht mehr, ob Thun die Meisterschaft gewinnt, sondern wann Thun sie gewinnen wird», bekräftigt Jocelyn Gourvennec.

Was sein Team angeht, bestätigt er, dass es weiterhin die Top 6 anstrebt. «Es fällt mir schwer, zu sagen, dass wir uns verbessern, wenn wir gerade verloren haben. Aber ich glaube wirklich daran. Wir haben uns weiterentwickelt, wenn man sich die Spiele zu Beginn der Saison anschaut, in denen wir sehr instabil waren», so der Genfer Trainer. Der Franzose hält den Kurs in einer Super League, in der Servette nur schwer navigieren kann.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
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