Celestini und Hitz geraten nach Sieg aneinander
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Hitzige Szenen nach Abpfiff:Celestini und Hitz geraten nach Sieg aneinander

Trotz FCB-Sieg gegen Servette
FCB-Goalie Hitz und Trainer Celestini gehen aufeinander los

Nach Schlusspfiff wird es nochmals hitzig beim FCB, im wahrsten Sinn des Wortes. Hitz und Celestini geraten in einer heftigen Diskussion aneinander.
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Beim FCB ist trotz Sieg gegen Servette nicht alles paletti: Marwin Hitz und Fabio Celestini (r.) geraten nach Spielschluss aneinander.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Nein, Marwin Hitz ist kein Fan von Wortspielen mit seinem Namen. Zu lange ist der 36-Jährige schon im Geschäft, zu oft wurde aus Hitz ein Witz. Für die Szene nach dem 2:1-Sieg gegen Servette aber gibts trotzdem bloss einen treffenden Ausdruck: Hitzkopf! Mehrere Sekunden lang liefert sich der Goalie ein heftiges Wortgefecht mit Fabio Celestini. Worums im Detail ging, wollten weder Hitz noch dessen Trainer verraten. Grundsätzlich aber sieht Celestini die Aktion positiv. «Emotionen gehören zum Fussball dazu. Das zeigt, dass die Mannschaft noch nicht tot ist.»

Im Gegenteil. Nach dem 2:1-Sieg im Abstiegskampf gegen Servette beträgt der Vorsprung auf den Barrageplatz neun Punkte. Sechs Runden vor Schluss haben sich die Bebbi wohl aller Abstiegssorgen entledigt. Auch dank Thierno Barry, der sein achtes Tor im laufenden Kalenderjahr erzielt und einmal mehr die Basler Lebensversicherung ist. Hätte der junge Franzose in der ersten Halbzeit seine zahlreichen guten Möglichkeiten sauberer zu Ende gespielt, er wäre an mehr als zwei Toren beteiligt gewesen. 

Servette im Tief

Einen treffsicheren Stürmer könnte auch Servette gebrauchen. Seit dem Abgang von Chris Bedia zu Union Berlin läuft vorn nicht mehr viel, seit fünf Spielen warten die Genfer auf einen Sieg, vier Niederlagen in Folge stehen zu Buche. «Brutal» sei das, sagt Coach René Weiler. Weil man in den letzten Spielen oft die bessere Mannschaft gewesen sei. Und man auch gegen Basel am Drücker war. «Der FCB erzielt in unserer besten Phase zwei Kontertore. Und vorne sind wir nicht effizient genug.»

Dass man in dieser Saison bereits 50 Spiele absolviert habe, will der Winterthurer zwar nicht als Ausrede gelten lassen, ein «Grund» für die Baisse aber könnte die Mehrfachbelastung trotzdem sein. Zum Vergleich: Der FCB hat in der laufenden Saison bloss 38 Pflichtspiele absolviert. Und er wirkt vor allem in der ersten Halbzeit frischer als die Genfer.

«Die Energie auf dem Platz hat gestimmt», sagt Celestini. Und auch daneben scheint die Mannschaft zu leben, wie das Duell der Hitzköpfe unterstreicht. «Ich werde mit Marwin ein Bier trinken, eines ohne Alkohol», sagt Celestini mit einem Lachen. Der Zoff scheint gegessen. Ist nach einem Sieg auch leichter als nach einer Pleite.

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