Darum gehts
- FCZ verkauft bisher rund 8000 Saisonkarten, acht Prozent weniger als 2025
- Zuschauer-Schnitt der letzten Saison: 13'500, gegen Servette nur 10'000 Tickets
- FCZ feiert am Nationalfeiertag 130 Jahre mit Jubiläumstrikots
Die News der Woche
Die schwache letzte Saison des FCZ hat Auswirkungen auf das Zuschauerinteresse. Bislang wurden nur rund 8000 Saisonkarten verkauft, was acht Prozent weniger sind als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr. Für die Partie gegen Servette sind gut 10'000 Tickets abgesetzt worden, der Durchschnitt in der letzten Saison lag pro Partie bei gut 13'500 Fans. Das ist eine Enttäuschung, da die Zürcher am Nationalfeiertag ihren 130. Geburtstag feiern. Dafür wurden zwar Jubiläumstrikots produziert, allerdings wurde die Werbetrommel sonst nicht gerührt.
Die grosse Frage
Geht beim FCZ noch was auf dem Transfermarkt oder nicht? Trainer Marcel Koller (65) sagt klar: «Wir sind gekommen, um die Spieler, die hier sind, besser zu machen.» Trotzdem ist der gebürtige Schwamendinger offen für neue Spieler, sollte sich eine gute Gelegenheit ergeben. «Wenn wir spüren, dass wir einen ‹Pfupf› brauchen und das Ganze finanzierbar ist, dann machen wir etwas.» Dies sei der grosse Unterschied zwischen der Schweiz und den Top-Ligen. «Die haben den einen oder anderen Franken mehr in der Kasse.»
Gesagt ist gesagt
«Wir spielen anders als vorher. Mit mehr Sprints, mehr Intensität.» Marcel Kollers Aussage vor dem Duell gegen Servette lässt aufhorchen – und kann man als leise Kritik an seinen Vorgängern verstehen. Offensichtlich wurde unter Dennis Hediger und Carlos Bernegger, der Mitte April von Hediger für die letzten Saisonspiele übernommen hatte, nicht ganz so intensiv trainiert. Dass die Trainings unter dem neuen Trainer-Staff anstrengender sind, bestätigt auch Mittelfeldspieler Valon Berisha (33). «Wir sind noch nicht bei 100 Prozent, aber das Spiel gegen St. Gallen war ein guter erster Schritt.»
Die Blick-Prognose
Im Duell zweier Verlierer der Startrunde steht schon einiges auf dem Spiel, zumal beide Klubs nach der verkorksten letzten Saison den Anspruch haben, in die Meisterrunde und damit in die Top 6 nach 33 Runden zu kommen. Knüpft der FCZ an die erste Halbzeit gegen St. Gallen an und zieht diese Pace diesmal über die 90 Minuten plus Nachspielzeit durch, dann wird er die ersten Punkte in dieser Saison einfahren.
Mögliche Aufstellung
Lindner; Hodza, Kamberi, Sauter, Volken; Berisha, Schödler; Comenencia; Krasniqi, Kény, Emmanuel.
Wer fehlt?
Ob Silas Huber, der wegen muskulärer Probleme den Saisonauftakt verpasst hat, ins Tor zurückkehrt, ist noch offen. Zurück im Training sind Juan José Perea und Damienus Reverson, der während der ganzen Vorbereitung ausgefallen war. Weiterhin angeschlagen ist David Vujevic.
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach der 1. Runde:
- Emmanuel 5,0
- Schödler 5,0
- Berisha 5,0
Hier gehts zur Übersicht aller FCZ-Noten.
Der Schiedsrichter
Johannes von Mandach pfeift die Partie. Im VAR-Büro in Volketswil sitzt Alessandro Dudic.
Der Gegner
Bei Servette steckt der Wurm in der Offensive drin. Immerhin kommts zum Debüt von Goalie Edvinas Gertmonas. Allerdings löst das nicht alle Probleme bei den Westschweizern – hier gehts zum Servette-Inside.
Runde
Sa., FCZ – Servette, 18 Uhr
Sa., Basel – Lausanne, 18 Uhr
Sa., Thun – YB, 20.30 Uhr
So., Vaduz – St. Gallen, 14 Uhr
So., GC – Lugano, 16.30 Uhr
So., Sion – Luzern, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | BSC Young Boys | 1 | 2 | 3 | |
2 | FC Thun | 1 | 2 | 3 | |
3 | FC Lugano | 1 | 1 | 3 | |
3 | FC St. Gallen | 1 | 1 | 3 | |
5 | FC Basel | 1 | 1 | 3 | |
6 | Grasshopper Club Zürich | 1 | 0 | 1 | |
6 | FC Lausanne-Sport | 1 | 0 | 1 | |
8 | FC Vaduz | 1 | -1 | 0 | |
8 | FC Zürich | 1 | -1 | 0 | |
10 | Servette FC | 1 | -1 | 0 | |
11 | FC Sion | 1 | -2 | 0 | |
12 | FC Luzern | 1 | -2 | 0 |

