Trainerkarussell mit vielen grossen Namen
Wen holen die YB-Bosse als Wicky-Nachfolger?

Gegenüber Blick macht YB-Sportboss Christoph Spycher klar: Interimstrainer Joël Magnin kehrt Ende Saison zurück in die U21 – für die Profis wird ein neuer Mann an der Seitenlinie gesucht. Ab sofort dreht das YB-Trainerkarussell.
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Christoph Spycher (l.) und Steve von Bergen suchen für YB einen neuen Trainer. Wer könnte auf Raphael Wicky folgen?
Foto: Pius Koller
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Sebastian WendelReporter Fussball

Ein Meistertitel, ein Cupsieg und die Teilnahme an der Champions League: Raphael Wicky hat bei YB abgeliefert, ehe er mit den Bernern im Februar in eine Resultat- und Formkrise schlitterte, die ihn nach einem 0:1 gegen den FCZ den Job kostete. Für Wicky übernimmt bis Ende Saison U21-Trainer Joël Magnin. Und dann? Das Rennen um den begehrtesten Job der Super League ist eröffnet.

Urs Fischer (58), vereinslos

Der Zürcher hat Union Berlin innert fünf Jahren von der 2. Bundesliga in die Champions League geführt. Und sich damit nicht nur Heldenstatus in der deutschen Hauptstadt gesichert, sondern auch künftige Angebote aus der Bundesliga. Gemäss Blick-Infos soll Fischer aber auch einer Rückkehr in die Schweiz nicht per se abgeneigt sein – die dann aber wohl nur zum Ligakrösus YB führen dürfte. 

Mario Frick (49), FC Luzern

Resultatmässig gehts zwar auf und ab, doch eine Qualität hat der Liechtensteiner bewiesen: Er kann Spieler besser machen, unter Frick sind etliche Eigengewächse zu arrivierten Kräften im Profiteam der Innerschweizer geworden. Eine besonders gefragte Eigenschaft im Schweizer Klubfussball. Fricks langfristiges Ziel ist die Bundesliga – in die gelangt er aber kaum von Luzern aus. Sein Selbstvertrauen und die offensive Spielweise sind weitere Attribute, die ein YB-Trainer vorweisen muss.

Thomas Stamm (41), SC Freiburg II

Vor einem Jahr war er beim FC Basel im Gespräch, entschied sich dann aber für den Verbleib in Freiburg. Es heisst, dort werde Stamm als Nachfolger von Christian Streich bei den Profis aufgebaut. Bis 2025 aber ist dieser mindestens noch im Amt. Zu lange für den Schaffhauser, der sich in Deutschland einen exzellenten Ruf als Ausbildner erarbeitet hat? Signalisiert er Bereitschaft für den YB-Job, dürfte Stamm in die engere Auswahl kommen. 

Patrick Rahmen (54), FC Winterthur

Mit dem billigsten Super-League-Team auf Kurs in die Top 6, die Qualifikation für den Cup-Halbfinal, und das alles garniert mit Spektakel-Fussball: Rahmen sprengt mit Winterthur gerade den – Achtung Wortspiel – Rahmen. Er gilt zwar als FCB-Kind (Spieler, Junioren- und Profitrainer), hat aber YB-Vergangenheit (30 Spiele in der Saison 1991/92). Dank seiner menschlichen Fähigkeiten wäre das facettenreiche YB-Kader bei ihm in guten Händen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor, wie die Unruhen unter Wicky offenbarten.

Lucien Favre (66), vereinslos

Vom Namen her wie Fischer eine Premium-Lösung. Zwar hat der Romand in einem Interview 2022 eine Rückkehr in die Super League ausgeschlossen, aber Meinungen ändern sich. Und mit Sportchef Steve von Bergen hätte er bei YB eine Vertrauensperson um sich.

«Es ist der richtige Zeitpunkt für eine Trennung»
1:42
«Richtiger Zeitpunkt»:YB-Boss Spycher nimmt Stellung zum Wicky-Ende
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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