Trainer Gourvennec bittet um Zeit
Servette holt drei Spieler – vorerst fehlen aber zwei

Servette hat auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Gleich zwei neue Spieler sollen offensive Power bringen. Einziger Nachteil: Die zwei Neuzugänge sind noch nicht spielberechtigt – hier kommt das Servette-Inside.
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David Datro Fofana trägt neu das Trikot von Servette.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Servette verpflichtet zwei Stürmer
  • Neuzugänge Fofana und Mutandwa warten auf Arbeitserlaubnis, kein Einsatz
  • Rouiller und Ouattara mit Blick-Notenschnitt von 4,0 nach fünf Runden
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Tim GuilleminRedaktor Sport

Die News der Woche

Servette suchte zum Ende des internationalen Transferfensters drei Stürmer und scheint sie nun gefunden zu haben. David Datro Fofana und Kingstone Mutandwa haben bereits offiziell unterschrieben, während Dereck Kutesa dies noch nicht getan hat. Seine Rückkehr schreitet aber gut voran. Auf der Abgangsseite hingegen dürfte nicht mehr viel passieren. Das, obwohl die Grenats noch nach Lösungen für drei Spieler suchen: Dylan Bronn, Ablie Jallow und Lamine Fomba. «Wir haben klug eingekauft. Dank der Neuzugänge sind wir offensiv gut aufgestellt und müssen nun Formationen entwickeln und unseren Rhythmus finden. Das braucht mehr Zeit als in der Defensive, aber wir müssen so schnell wie möglich vorankommen», sagt Jocelyn Gourvennec zu den Offensivverpflichtungen. Der Trainer der Genfer bittet um etwas mehr Zeit, bis alles voll funktionstüchtig ist. Weder David Datro Fofana noch Kingstone Mutandwa werden am Donnerstag in Lugano in der Startelf stehen, da beide noch keine Arbeitserlaubnis erhalten haben.

Die grosse Frage

Wird Servette in der Super League endlich eine rundum gelungene Leistung zeigen? In den ersten vier Spielen (ein Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen) war dies nicht der Fall. Die Grenats hatten jedes Mal Probleme, entweder in der Offensive oder durch unnötige Gegentore. Ihre einzige herausragende Leistung zeigten sie im Cup gegen Promotion-League-Klub Bavois. Die Tatsache, dass das Transferfenster zu 99 Prozent geschlossen ist, dürfte den Genfern zu mehr Stabilität verhelfen.

Gesagt ist gesagt

«Wir hatten am Montag eine Videoanalyse, in der ich den Spielern gegenüber kein Blatt vor den Mund genommen habe. Eine Niederlage aufgrund der Stärke des Gegners kann ich akzeptieren. Aber so naiv in Situationen, die wir selbst beeinflussen können, ausgetrickst zu werden, das ist schwerer zu verkraften. Es ist eine Frage der Konzentration und der richtigen Einstellung. Wir können es uns nicht leisten, wegen so geringfügiger Fehler verwundbar zu sein. Ich hoffe, das war das letzte Mal.» Das sind die Worte von Jocelyn Gourvennec, der sich das Tor der Luzerner am vergangenen Samstag immer wieder angesehen hat. Ein Ausgleichstreffer, der den Trainer zur Weissglut gebracht hat.

Die Blick-Prognose

Servette mangelt es weiterhin an Offensivkraft. Und sie müssen auf ihre Neuzugänge warten. Ein Punktgewinn gegen Lugano wäre bereits ein gutes Ergebnis. Edvinas Gertmonas kehrt ins Genfer Tor zurück. Wir können eine kompakte und solide Servette-Mannschaft erwarten. Ein 0:0-Unentschieden? Wahrscheinlich. Es wäre ein gutes Ergebnis für den SFC, zweieinhalb Tage vor dem Heimspiel gegen St. Gallen.

Mögliche Aufstellung

Gertmonas; Maceiras, Rouiller, Burch, Njoh; Cognat, Douline, Naressi; Stevanovic, Mraz, Ouattara.

Wer fehlt?

Jeremy Frick, Yoan Severin, Thomas Lopes und Mathis Lambourde (alle verletzt), Dylan Bronn, Ablie Jallow und Lamine Fomba (nicht im Aufgebot), David Datro Fofana und Kingstone Mutandwa (nicht spielberechtigt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 5 Runden:

  1. Cognat 4,25
  2. Ouattara 4,0
  3. Rouiller 4,0

Hier gehts zur Übersicht aller Servette-Noten.  

Der Schiedsrichter

Hüseyin Sanli wurde von der SFL als Schiedsrichter angesetzt. VAR ist Johannes von Mandach.

Der Gegner

Lugano ist derzeit so richtig im Flow. Noch keine Niederlage in dieser Saison, ein Offensivjuwel, das trifft und trifft und ein waschechter Hammer-Transfer – hier gehts zum Lugano-Inside.

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6

Runde

Di., FCZ – YB, 20.30 Uhr
Mi., Thun – Lausanne, 20.30 Uhr
Mi., Luzern – Vaduz, 20.30 Uhr
Mi., GC – St. Gallen 20.30 Uhr
Do., Lugano – Servette 20.30 Uhr
Do., FCB – Sion 20.30 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
6
12
14
2
FC Lugano
FC Lugano
4
10
12
3
FC Basel
FC Basel
5
3
10
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0:1
5
0
7
5
FC Thun
FC Thun
0:0
5
-5
7
6
FC Sion
FC Sion
4
1
6
7
FC Vaduz
FC Vaduz
1:0
6
-1
6
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0:0
6
-1
6
9
FC Zürich
FC Zürich
6
-7
6
10
FC Luzern
FC Luzern
0:1
6
-5
5
11
Servette FC
Servette FC
4
-1
4
12
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1:0
5
-6
4
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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