Trauer in Gabun. Yrondu Musavu-King (†34) ist aus noch ungeklärten Gründen in der Hauptstadt Libreville plötzlich verstorben. Der gabunische Fussballverband (FGF) bestätigt am Samstag entsprechend übereinstimmende Medienberichte um den Tod des ehemaligen FCSG-Verteidigers.
«Der Tod dieser Ikone des gabunischen Fussballs unter noch zu klärenden Umständen hinterlässt eine grosse Lücke in der nationalen Fussballfamilie», schreibt der FGF in einer Mitteilung. «Musavu-King war ein intelligenter und kämpferischer Verteidiger, der sich durch beispielhafte Grosszügigkeit auszeichnete. Er war jedoch auch ein zurückhaltender Mann mit einer starken Persönlichkeit. Er brachte seine Überzeugungen offen zum Ausdruck, stets mit Respekt und Höflichkeit», trauert der FGF um den 14-fachen Nationalspieler.
17 Spiele für St. Gallen
Der ehemalige Innenverteidiger, der 2022 seine Karriere beendete, stand in der Saison 2017/18 leihweise von Serie-A-Klub Udinese beim FC St. Gallen unter Vertrag und absolvierte für die Espen 17 Spiele (ein Tor und eine Vorlage).
Die Hintergründe des Todes von Musavu-King sind derzeit noch unklar. Wie Quellen in Gabun berichten, wurde er am Samstagmorgen leblos hinter einem Haus in seinem Heimatort gefunden. Die örtlichen Behörden haben nun die Ermittlungen aufgenommen.
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