BSC Young Boys
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1:3
FC Lausanne-Sport
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BSC Young Boys
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Beendet
1:3
FC Lausanne-Sport
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Bedia 36'
Butler-Oyedeji 13'
Diakite 45'+6 (P)
Janneh 89'
Mambwas Einsteigen gegen Traoré bringt YB zu Fall
3:38
Highlights im Video:Mambwas Einsteigen gegen Traoré bringt YB zu Fall
13.01.2026, 07:31 Uhr

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17.01.2026, 23:36 Uhr

Verabschiedung Hiermit verabschiede ich mich und bedanke mich herzlich fürs Mitlesen. Ich wünsche noch einen schönen Abend. Bis zum nächsten Mal!

17.01.2026, 22:34 Uhr

Ausblick In Runde 21 gastiert der BSC Young Boys beim Tabellenführer FC Thun zum Kantonalderby und der FC Lausanne-Sport empfängt den Grasshopper Club Zürich.

17.01.2026, 22:31 Uhr

Fazit 2. Halbzeit Lausanne kontrolliert die zweite Halbzeit souverän und lässt YB trotz Unterzahl kaum ins Spiel kommen. Die Berner zeigen zwar mehr Einsatz, schaffen es aber nicht, gefährlich zu werden. In der Schlussphase setzt Janneh den Schlusspunkt zum 1:3, nachdem Wüthrich den Pass nicht verhindert. Lausanne bringt den Auswärtssieg ruhig über die Zeit und feiert einen seltenen Erfolg in Bern.

17.01.2026, 22:28 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+5)

Spielende (1:3)

17.01.2026, 22:28 Uhr

90. Minute (+5)

Spielende Lausanne gewinnt in Bern mit 1:3!

17.01.2026, 22:28 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

90. Minute (+4)

Auswechslung F. Mollet (FC Lausanne)

17.01.2026, 22:28 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

90. Minute (+4)

Einwechslung I. Mayala Mendes (FC Lausanne)

17.01.2026, 22:27 Uhr

90. Minute (+4)

Bah Mendes kommt für Mollet in die Partie und darf somit dein Prof-Debüt feiern.

17.01.2026, 22:26 Uhr

90. Minute (+3)

Virginius setzt nochmal einen Energielauf an und bringt den Ball nach vorne. Er erobert sich einen Eckball – der letzte Versuch der Berner, doch noch etwas Zählbares zu holen.

17.01.2026, 22:24 Uhr

90. Minute (+1)

Die Nachspielzeit beträgt mindestens vier Minuten.

Zwei VAR-Eingriffe und Rote Karte
YB kassiert historische Niederlage im Wankdorf

YB kann nicht auf die 0:5-Klatsche vom Herbst gegen Lausanne reagieren. Die Berner verlieren gegen die Waadtländer 1:3. Die jahresübergreifend dritte Pleite in Folge ist auch historisch.
1/8
YB verliert gegen Lausanne 1:3.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Der Beginn? Verheisst schon mal nichts Gutes. Lausanne hat mehr Ballbesitz. Ist giftiger, griffiger. Genau so, wie man das von YB erwartet hatte. Doch den ersten Applaus des Spiels gibts dennoch für die Berner. Aber nicht für Jene auf dem Rasen, sondern für die Fans in der Ostkurve. Denn die eröffnen die Rückrunde der Hoffnung mit einer gigantischen Choreo. Ein schlafender grauer Riese, dessen gelbschwarze Augen sich langsam öffnen. Untermalt von zwei Spruchbändern: «Gspürsch du die Chraft.» Und: «We Gäubschwarz erwacht.»

Grandios. Der Applaus verdient. Einzig: Die Protagonisten haben die Choreos wohl nicht gesehen. Denn in der 13. Minute geht das YB-Defensiv-Trauerspiel der zweitschlechtesten Abwehr der Liga genauso weiter, wie wenn es nie eine Winterpause gegeben hätte. Soppy kann unbedrängt flanken. Wüthrich klatscht der Ball von der Brust auf den Oberschenkel, wodurch er zu Diakité rollt. Der spielt zu Traoré (der zum ersten Mal in der Startelf steht!), Keller hält superb, doch der bei Arsenal ausgebildete Nathan Butler-Oyedeji versorgt die Kugel cool im Netz. Oweh YB! 

Und ein Weckruf ist es auch nicht wirklich. Zwar gleichen die Berner durch Bedia zwischenzeitlich aus, dann aber kommts knüppeldick. 

Erst fliegt der erst 17-jährige YB-Verteidiger Olivier Mambwa vom Platz, weil er seinem Gegenspieler Traoré im Laufduell von hinten in die Beine steigt. Schiedsrichter Fähndrich bleibt nach VAR-Konsultation nichts anderes übrig, als den Berner vom Platz zu stellen. 

Kurz darauf meldet sich erneut der Video-Schiri, weil er ein Handspiel von YB-Captain Loris Benito im Strafraum gesehen hat. Auch diese Entscheidung ist korrekt. Gaoussou Diakité, der mit Mali am Afrika Cup überzeugen konnte, trifft zur Führung. Und er markiert jenen Treffer, der Lausanne den historischen Sieg im Wankdorf bringt. Den ersten nach 14 Jahren. 

Und Liga-Krösus YB? Die bringen in Unterzahl nicht viel zustande und sind hinten mal wieder nicht ganz dicht. Einer der besten Spieler im Kader, Jaouen Hadjam, fällt monatelang aus, als möglicher Ersatz ist YB-Linksverteidiger Ulisses Garcia im Gespräch, der bei Marseille auf dem Abstellgleis steht. Ob der Ex-Nati-Spieler die Probleme lösen wird? 

Die Tore

13. Minute, Nathan Butler-Oyedeji, 0:1. Soppy und Traoré spielen auf der rechten Seite ungestört einen Doppelpass. Soppy flankt anschliessend zur Mitte. Dort lässt Wüthrich den Ball vom Oberschenkel direkt in die Füsse von Diakité abprallen, der auf Traoré weiterleitet. Der Startelf-Debütant scheitert mit seinem Abschluss noch an YB-Goalie Keller, Butler-Oyedeji verwandelt jedoch den Nachschuss zur Lausanner Führung.

36. Minute, Chris Bedia, 1:1. Die Waadtländer lassen den Bernern in der Mitte viel zu viel Platz. Von dort spielt Monteiro den Ball auf die rechte Seite zu Fassnacht, der einen scharfen Pass in den Lauf von Bedia im Zentrum spielt. Bedia braucht aus kürzester Distanz nur noch an Letica vorbei einzuschieben.

45. + 6 Minute, Gaoussou Diakité, 1:2. Schiri Fähndrich wird an den Bildschirm gebeten – VAR Turkes hat ein Handspiel von Benito im Strafraum gemeldet. Fähndrich entscheidet nach Video-Studium auf Elfmeter. Diakité lässt Keller keine Chance und verwandelt zur erneuten Führung.

89. Minute, Omar Janneh, 1:3. Der Neuzugang trifft sogleich! N’Diaye spielt einen Querpass zu Janneh ins Zentrum. Janneh muss nur noch seinen Fuss hinhalten und einschieben.

Die Stimmen

YB-Mittelfeldspieler Sandro Lauper (gegenüber Blue): «Es ist schlussendlich zu wenig von uns. Wir machen uns das Leben mit der gefühlt 20. Roten Karte der Saison selber schwer. Wir müssen mit dem Ball mutiger sein und uns das Vertrauen noch mehr schenken am Ball. Wir müssen die Basics spielen und gehen, wie man so schön sagt, und die Freude am Fussball wiederfinden – denn wir haben eigentlich geile Kicker in der Mannschaft.»

Lausanne-Coach Peter Zeidler (gegenüber Blue): «Ich habe es gelesen, mit dem ersten Sieg seit 2012. Ich habe nicht gedacht, dass wir hier gleich gewinnen. Für mich ist es auch neu in Bern zu gewinnen. Mit St. Gallen habe ich zweimal im Cup verloren hier. Es war eine tolle und kämpferische Leistung. Wir machen Fortschritte, wenn wir mit 11 gegen 10 spielen. Auch mit unserer Spielidee machen wir Fortschritte. Ein paar knifflige Spielszenen mussten wir heute überstehen, aber nun können wir uns über den Sieg freuen.»

YB-Mittelfeldspieler Christian Fassnacht (gegenüber SRF): «Wenn man die Tabellensituation anschaut, muss man nicht mehr davon sprechen, noch irgendwo vorne mitzuspielen. Wir haben in der Vorbereitung gut und intensiv gearbeitet. Heute kam wieder alles zusammen, was wir letztes Jahr falsch gemacht haben: Rote Karte, Penalty, einfache Tore. Wir haben noch den Ausgleich gefunden und uns dann wieder selber geschwächt. Wir müssen über die Bücher gehen und versuchen, Schritt für Schritt aus diesem – ich muss es so sagen – Scheiss zu kommen.»

«Natürlich kennen wir die Tabellensituation.»
2:09
Zeidler nach Sieg gegen YB:«Natürlich kennen wir die Tabellensituation.»
«Kurz vor der Pause muss man nicht so reingehen»
1:46
Keller über rote Karte:«Kurz vor der Pause muss man nicht so reingehen»


Der Beste

Müde vom Afrika-Cup? Nicht Gaoussou Diakité! Der junge Mann aus Mali glänzt mit dem zweiten Assist beim ersten Lausanner Tor und mit dem sicher verwandelten Elfer zum Sieg. Einen solchen hatte er bereits beim Sensastionstriumph von Mali gegen Tunesien im Elferschiessen des Achtelfinals reingemacht.

Der Schlechteste

Da rettet ihn auch sein Alter von 17 Jahren nicht. Dafür hat Olivier Mambwa genügend Erfahrung auf Super-League- und Nationalmannschaftsebene (U17-WM, U18) gesammelt,. und das wusste auch er von der ersten Sekunde an. Ein derartiges Foul von hinten ist töricht – und es stand am Anfang des nächsten YB-Untergangs. 

Das gab zu reden

Das beste aus YB-Sicht ist … die Choreo der Berner Ostkurve. Ein schlafender grauer Riese, dessen gelbschwarze Augen sich langsam öffnen. Untermalt von zwei Spruchbändern: «Gspürsch du die Chraft.» Und: «We Gäubschwarz erwacht.» Grandios! Dafür gibts zurecht Applaus von den übrigen Rängen. Einzig: Die Spieler pennen nichtsdestotrotz zu Beginn …

Foto: Claudio De Capitani/freshfocus
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus

Die Schiris

Zweimal wird Ref Lukas Fähndrich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit von VAR Mirel Turkes zum Bildschirm gebeten. Erst bei Mambwas knüppelhartem und eingesprungenem Einsteigen von hinten gegen Diakité. Der Ref gibt zuerst Gelb und korrigiert dann zurecht auf Rot. Dann bei einem Handspiel von Loris Benito im Strafraum, das Fähndrich nicht gesehen hatte. Und tatsächlich macht Benito eine merkwürdige Bewegung in Richtung Ball, die man heutzutage pfeift. Also auch korrekt. Beides sind hoch typische VAR-Interventionen, die man auf dem Feld anders wahrnahm. Weshalb man Fähndrich keinen Strick daraus drehen sollte.

Die Fans

24044 Fans schauen sich die Partie in Bern an. Topstimmung im Wankdorf trotz klirrender Kälte. Auch dank der Lausanne-Fans, die immer mehr Super-League-Tauglichkeit an den Tag legen.

So gehts weiter

Für YB steht unter der Woche im Stadion Wankdorf das Europa-League-Spiel gegen Lyon an (18.45 Uhr). In der Liga geht es für die Berner am Sonntag in einer Woche um 14 Uhr auswärts gegen Thun weiter. Lausanne empfängt tags zuvor GC (18 Uhr).

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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FC Thun
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FC St. Gallen
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FC Lugano
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FC Basel
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FC Sion
FC Sion
29
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42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Lukas
Fahndrich
Schweiz
Anstoss
Samstag
17. Januar 2026 um 20:30 Uhr
Stadion
Bern, Schweiz
Stadion Wankdorf
Kapazität
32'000
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