Dieser Kopfball flutscht GC-Hammel durch die Finger
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Highlights im Video:Dieser Kopfball flutscht GC-Hammel durch die Finger

Starkes Bewerbungsschreiben
Spielt ein allfälliger Di-Giusto-Ersatz bereits für Luzern?

Kevin Spadanuda würde gerne beim FC Luzern bleiben. Es laufen Gespräche, deren Ausgang offen ist. Mit zwei Jokertoren bei GC macht der ehemalige Aarauer beste Propaganda in eigener Sache.
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Kevin Spadanudas Quasi-Nicht-Jubel nach dem 1:1: Ein Abklatschen mit Ruben Fernandes, das wars.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kevin Spadanuda schiesst zwei Tore für Luzern gegen GC in Zürich
  • Er verpasste elf Spiele wegen Adduktorenriss und kämpft um neuen Vertrag
  • Spadanuda erklärt, warum er sein erstes Tor kaum bejubelt hat
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Alain KunzReporter Fussball

Kevin Spadanuda (29) ist aufgekratzt. Freundlich begrüsst er die vier anwesenden Journalisten in der GC-Mixed-Zone, die mit zahllosen Sichtschutzwänden versehen wurde, damit die bösen Journalisten keine Sicht mehr auf den Tunnel zum Spielfeld und die Spieler haben. Doch das kann dem Zürcher egal sein. Er spielt für den FC Luzern und nicht GC. Und hat eben als Joker in einer Halbzeit zwei Tore gemacht – es hätte gar ein lupenreiner Hattrick werden können/müssen. Er scheitert beim Stand von 2:1 ganz alleine vor GC-Goalie Justin Hammel.

Seine Tore bejubelt der langjährige Aarau-Spieler nur ganz dezent. Obwohl er kein Hoppers-Kind ist. Er spielte beim FCZ, bevor er bereits elfjährig zum FCA ging. «Ganz ehrlich: Ich wusste beim ersten Tor nicht, ob es ein Eigentor war oder doch meines. Da habe ich mich zurückgehalten», sagt der 29-Jährige. Es war sein Tor. Zu 100 Prozent. Der Ball flutschte Hammel durch die Finger.

Elf Spiele fehlt der Ex-Aarauer verletzt

Der Saisonstart des Flügels war ganz okay. Vier Tore machte er, stand achtmal in der Startelf. Doch dann warf ihn eine Verletzung zurück, ein Teilriss der Adduktoren, die er Ende Januar erlitt. Elf Spiele verpasste er. Eine schwierige Konstellation für einen, der sich für einen neuen Vertrag empfehlen will. Seiner läuft diesen Juni aus. Nun kommt er zum dritten Kurzeinsatz seit seinem Comeback – und zum mit Abstand beachtenswertesten. Den auch Trainer Mario Frick (51) lobt: «Er hat Pech mit dieser Verletzung Anfang Rückrunde. Umso schöner, ist er zurück. Denn Kevin hat Fähigkeiten, die andere nicht haben.»

Frick kanns egal sein, ob Sportchef Remo Meyer und sein Team verlängern oder nicht. Er verlässt den Klub. Spadanuda hingegen würde gerne bleiben. «Ich kann nur eines sagen: Wir sind in Gesprächen. Was nun noch zählt, ist, aus den letzten vier Spielen möglichst viele Punkte und Siege zu holen. Alles andere ergibt sich.»

Ein Spieler, der um einen neuen Vertrag spielt, kennt natürlich keine Motivationsprobleme, wenn es um gar nichts mehr geht wie im Fall Luzern. «Oder um die goldene Ananas», wie es Frick formuliert. Doch der FCL liess nach einem verhaltenen Start, in dem er dennoch auch das bessere Team war, gar nichts schleifen. Es war augenscheinlich, dass der unbedingte Wille, dieses Spiel zu kehren, riesig war. Und auch die Fans in der fast vollen Gästekurve gaben alles. Wie wenn es noch um Europa oder so gehen würde. Erstaunlich! «Wir sind Profis. Die, die mich kennen, wissen, dass ich immer 150 Prozent gebe. Egal, ob im Training oder im Spiel», sagt Spadanuda.

Seine Zukunft soll sich bald entscheiden. Und wenn die Indizien sich mehren, dass Matteo Di Giusto den nächsten Karriereschritt macht, wäre es das Logischste der Welt, Spadanuda mindestens ein weiteres Jahr in der Innerschweiz zu halten.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0:0
34
24
61
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0:0
34
5
49
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
3
Servette FC
Servette FC
0:0
34
0
41
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
0:0
34
-51
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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