Stammspieler bis Weihnachten out
Thun muss einen gewichtigen Ausfall verkraften

Ein wichtiges Puzzleteil für den Thuner Höhenflug ist das Mittelfeld mit Vize-Captain Bertone und Löcher-Stopfer Käit. Nun fällt ein Teil davon für den Rest des Jahres weg.
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Lauffreudig, aber jetzt ausser Gefecht: Mattias Käit.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • Käit erleidet dritte Verletzung bei Thun, Jahr vorzeitig beendet
  • Der Este etablierte sich zum Stammspieler neben Chef Bertone
  • Thun hat Optionen für den Käit-Ersatz – das sind die Möglichkeiten
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Es sind schmerzhafte erste Monate für den estnischen Nationalspieler Mattias Käit (27) in der Schweiz. Der Mittelfeldspieler, der bei Leader Thun durch seine hohen Laufwerte auffällt, erleidet schon die dritte Verletzung. Und die dritte ist die heftigste.

Diesmal ist es eine Fussverletzung, die ihn länger ausser Gefecht setzt. Er hat sie beim Auswärtssieg gegen Servette (1:0) erlitten. Zur Pause musste Käit raus. Das Jahr ist für ihn voraussichtlich vorbei, wie Thun meldet.

Bereits in einem frühen Testspiel im Sommer nach der Ankunft aus Rumänien musste Käit hart einstecken. Bei einem Zweikampf brach er sich das Nasenbein, seine ersten Ligaspiele bestritt er mit einer Maske. Und dann, im Oktober, verpasste er ein Spiel wegen einer leichten Hirnerschütterung.

Käit wurde immer besser – was sind die Alternativen?

Sportlich ist der Käit-Ausfall ein Verlust für Thun. Der erfahrene Mittelfeldspieler mit 64 Länderspielen, der für Estland teilweise auch die Captainbinde trägt, ist nach einer Angewöhnungsphase in der Schweiz zuletzt immer besser in Fahrt gekommen und hatte neben Vizecaptain Bertone im zentralen Mittelfeld einen Stammplatz.

Anfangs Saison, als Käit noch auf der Bank sass, spielte zuerst Justin Roth (25) auf der Position, dann Valmir Matoshi (22). Für sie könnte der Käit-Ausfall eine Startelf-Chance sein. Wie auch für Ex-FCZler Vasilije Janjicic (27), der nach dem Aufstieg keine grosse Rolle mehr auf dem Platz spielte.

Auch Noah Rupp (22) ist womöglich eine Option. Der Ex-Luzerner und Karlsruhe-Leihgabe hat sein Startelf-Debüt bei Thun schon hinter sich, er war der Käit-Ersatz beim 3:0 gegen Winterthur Ende Oktober.

Oder wird sogar Kastriot Imeri (25) zum Thema, der im 4-2-2-2-System zwar für die beiden offensiven Mittelfeldpositionen verpflichtet wurde, aber in früheren Servette-Zeiten oft im defensiven Mittelfeld spielte? Thun hat für den Käit-Ersatz jedenfalls mehrere Optionen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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