«Habe dem Trainer gesagt, der Letzigrund und GC liegen mir»
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Di Giusto nach Tor und Assist:«Habe dem Trainer gesagt, der Letzigrund und GC liegen mir»

Sonderlob für den Matchwinner
Nicht einmal Di Giusto selbst hat so ein FCL-Debüt erwartet

Ein Tor, ein Assist: Matteo Di Giusto feiert gegen GC einen gloriosen Einstand im Luzern-Leibchen.
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Matteo Di Giusto hat auf einen guten Einstand beim FCL gehofft, übertrifft dann sogar die eigenen Erwartungen.
Foto: keystone-sda.ch
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Tobias WedermannFussballchef

In Winterthur bereits schmerzlich vermisst, bei Luzern schlägt er ein wie eine Bombe: Fünf Tage nach seinem Wechsel in die Innerschweiz ist Matteo Di Giusto (24) bereits der Mann des Spiels. Gerade mal 16 Spielminuten im neuen Trikot benötigt er, um das erste Tor zu erzielen. Das spielentscheidende Tor zum 3:2-Sieg gegen GC von Silva Ferreira legt Di Giusto ebenfalls auf.

«Zu Beginn hat man ihn fast nicht gesehen aufgrund des hervorragenden Pressings von GC. Wir konnten ihn nie freispielen», sagt FCL-Coach Mario Frick nach dem Spiel. Bei seiner ersten Aktion habe er dann gleich das Tor erzielt. «Je mehr Raum er im Verlauf des Spiels bekommen hat, desto mehr hat man seine Qualitäten gesehen. Ich bin überzeugt, dass wir noch sehr, sehr viel Freude an ihm haben werden in Luzern», so Frick, der bereits in Vaduz mit seinem neuen Offensivregisseur zusammengearbeitet hat.

GC geht trotz Traumtor leer aus
3:25
GC – Luzern 2:3:GC geht trotz Traumtor leer aus

«Das habe ich mir selber nicht erhofft»

Das war laut seinem Schützling auch der Grund dafür, dass er sich schnell einleben konnte beim FCL: «Ich wurde vom ersten Tag super aufgenommen und weiss schon aus der gemeinsamen Zeit mit Mario, wie sein Spielsystem funktioniert, was er von seinem Zehner verlangt», sagt Di Giusto. Zudem habe er dem Trainer schon unter der Woche erzählt, dass ihm GC und der Letzigrund generell sehr liegen würden. Gegen GC hat er eine Bilanz von zwei Toren und zwei Assists, vier weitere Tore hat er gegen den FCZ im Letzigrund erzielt. «Dass es so gut rauskommt, habe ich mir aber selber nicht erhofft. Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können», sagt der Matchwinner mit breitem Grinsen.

Des einen Freud, des anderen Leid: GC startet sehr stark in die neue Saison, bestimmt das Spiel, geht zweimal in Führung und stellt die Luzerner mit einem aggressiven Pressing vor Probleme. Doch hinten links stimmt mehrmals die Abstimmung nicht. Pechvogel Yannick Bettkober (20) erwischt einen schwarzen Abend. Sieht bei mehreren Aktionen nicht gut aus, verschuldet einen Penalty und hat Glück, dass er noch vor der Pause nicht mit Gelb-Rot vom Platz fliegt. «Vielleicht ist es ganz gut so, dass wir auch Fehler machen und daraus lernen können», sagt GC-Coach Gerald Scheiblehner, der ansonsten trotz Niederlage «top zufrieden» ist mit dem Team.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
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