«Das bringt uns Auftrieb für die beiden YB-Partien»
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FCSG-Trainer Zeidler:«Das bringt uns Auftrieb für die beiden YB-Partien»

Seit fünf Spielen sieglos
Wie will St. Gallen nun zweimal gegen YB bestehen?

St. Gallen findet gegen den FCZ nicht aus der Negativspirale. Aber FCSG-Trainer Peter Zeidler nimmt die zweite Halbzeit als Mutmacher vor den zwei Partien in Serie gegen Über-Mannschaft YB.
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St. Gallen-Trainer Peter Zeidler: Nur ein Teilerfolg gegen Zürich.
Foto: freshfocus
Matthias Dubach

Letzte Saison noch Meisterkandidat – jetzt bald ein Abstiegskandidat? St. Gallens Bilanz im Jahr 2021 bleibt nach dem 1:1 daheim gegen Zürich äusserst dürftig. Die Espen sind seit fünf Spielen sieglos, sind das schwächste Team der Liga seit Januar und die Luft nach unten wird dünn.

Aber das bringt FCSG-Trainer Peter Zeidler nicht aus der Ruhe. Er sagt: «In unserer Liga, wo der Neunte in der Relegation spielt, muss man immer mit einem Auge nach hinten schauen.» Das St. Galler Problem: Nun gehts mitten in der Negativspirale gleich zweimal gegen YB! Am Donnerstag im Cup-Viertelfinal im Kybunpark, am Sonntag das Liga-Spiel in Bern.

«Würdige Leistung»

Wie will der letztjährige Titelanwärter, der jetzt schwächelt, gegen den souveränen Leader bestehen? Zeidler sagt nach dem Remis gegen den FCZ: «Es wäre schlimm gewesen, dieses Spiel zu verlieren. Aber mit der Leistung in der zweiten Halbzeit können wir sehr zufrieden sein, die war des FC St. Gallen würdig. Dieser Punkt ist mehr als verdient, das bringt uns Auftrieb für die kommenden Aufgaben gegen die beste Mannschaft der Schweiz.»

Den Ostschweizern macht Mut, dass man trotz Unterzahl und langer FCZ-Führung die Niederlage abwenden konnte. «Ich freue mich wirklich über die Moral der Mannschaft und das Tempo, das sie gegangen ist. Nach dem Platzverweis waren wir bei der Ehre gepackt. Natürlich wollten wir unbedingt gewinnen. Aber nach diesem Spielverlauf können wir zufrieden sein», sagt Zeidler.

Immerhin kann der FCSG-Coach im Cup mit Captain Jordi Quintilla planen, der Spanier ist nach dem ersten Platzverweis seiner Karriere dann erst im Super-League-Spiel gegen YB gesperrt.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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