Sion-Kololli macht mit Lugano-Verteidigung, was er will
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Seit acht Spielen ohne Sieg
Bei Lugano herrscht bereits Alarmstufe Rot

Erst zwei Runden sind in der Super League gespielt und bereits herrscht beim FC Lugano Krisenstimmung. Nach dem 0:4 in Sitten muss Mattia Croci-Torti den Turnaround schnell schaffen, sonst könnte es ungemütlich werden.
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In Lugano herrscht bereits Alarmstufe Rot.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Lugano startet schwach in die Saison mit Niederlagen gegen Thun und Sion
  • Trainer Croci-Torti steht vor Herausforderungen in Angriff und Verteidigung
  • Lugano erzielte nur ein Tor in vier Spielen dieser Saison
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Der FC Lugano kommt nicht aus den Startblöcken. Nach der Auftaktpleite gegen Thun (1:2) und dem Scheitern in der Europa-League-Quali in Cluj werden die Tessiner auch vom FC Sion kalt geduscht – und das gleich mit 0:4! Spätestens nach diesem lamentablen Auftritt im Tourbillon und dem saisonübergreifend achten Pflichtspiel ohne Sieg dürften bei den Tessiner Verantwortlichen bereits die Alarmglocken schrillen.

Baustellen hüben wie drüben

Mattia Croci-Torti (43) ist nicht zu beneiden, denn die Baustellen des Lugano-Trainers werden nicht weniger. Zwar kombiniert sein Team auch gegen Sion durchaus gefällig, doch der Angriff ist ein laues Lüftchen. Ein Tor in vier Spielen ist die magere Ausbeute in dieser Saison. Symptomatisch dafür steht Renato Steffen, der gegen Sion in der 37. Minute die goldene Chance zum 1:1 vergibt. Aus seinem Frust macht er bei seiner Auswechslung nach einer Stunde keinen Hehl und kickt die Trinkflasche weg.

Auch die Defensive funktioniert überhaupt nicht. Goalie Amir Saipi (25) ist erneut kein sicherer Rückhalt und sieht bei zwei Gegentoren nicht gut aus. Aber auch seine Vorderleute machen es nicht besser. Sie lassen die Sion-Offensive gewähren und sind teils viel zu weit weg von ihren Gegenspielern. «So kann man keine Spiele in der Super League gewinnen», sagt Anto Grgic (28) gegenüber Blue. Und Croci-Torti ergänzt: «Es fehlen der Wille und die Lust, zu verteidigen.»

Auch Zanotti auf dem Absprung

Gar nicht in der Startaufstellung steht Mattia Zanotti (22). Der Italiener steht vor einem Abgang und soll im Idealfall bis zu zehn Millionen Franken in die Kassen spülen. Sein Abgang wäre aber ein herber Verlust und würde die sportlichen Probleme weiter akzentuieren, nachdem bereits Albian Hajdari (22), der seit Wochen auf dem Absprung ist und nicht mehr zum Aufgebot gehört, schmerzlich vermisst wird.

Croci-Torti und sein Team müssen den Turnaround schaffen – und zwar subito. Am Donnerstag gehts in Thun weiter in der 3. Runde der Qualifikation für die Conference League gegen Celje, den Achtelfinal-Bezwinger der letzten Saison. Am Sonntag kommt Meister Basel ins Tessin, ehe vier Tage später das Rückspiel in Slowenien ansteht. Nach dem schwachen Saisonstart sind es für die Tessiner bereits erste Tage der Wahrheit.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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