Schock für den FCZ
Saisonende für Abwehrturm Sobiech!

Das Pech bleibt FCZ-Abwehrchef Lasse Sobiech treu. Kurz vor dem Comeback verletzt sich der Deutsche schwer an der Schulter. Besser siehts bei den angeschlagenen Blerim Dzemaili und Benjamin Kololli aus.
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Vorzeitig vorbei: Nach der Schulterverletzung von Lasse Sobiech (r.) steht er nicht mehr mit FCZ-Youngster Becir Omeragic auf dem Platz.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Matthias Dubach

Es ist die beim FCZ schon seit Tagen befürchtete Hiobsbotschaft, die der Klub am Mittwoch offiziell macht: Abwehrchef Lasse Sobiech (30) muss sich die ausgekugelte rechte Schulter operieren lassen und fällt mehrere Monate aus.

Im Klartext: Saisonende für den 1,96-Meter-Turm. Und wohl nach 12 Einsätzen und starken drei Toren auch bereits wieder der Abschied vom FCZ. Sobiech ist vom 1. FC Köln nur bis Sommer ausgeliehen. Es gibt zwar eine Option auf die definitive Übernahme, aber die ist einerseits kostspielig und andererseits auch von der Gesundheit abhängig.

Nach dem Kopf nun die Schulter

Pechvogel Sobiech. Der Deutsche war nach seiner fünften Gehirnerschütterung der Karriere wieder auf dem Sprung ins Team, als er sich am Mittwoch vor einer Woche im Training die Schulter luxiert. Die Schmerzen sind so gross, dass er nach BLICK-Informationen von Kondi-Trainer Christian Kolodziej und Reha-Coach Michael Sulzmann mit einem Auto direkt beim Trainingsplatz abgeholt werden und ins Spital gefahren werden muss.

Die detailierten medizinischen Abklärungen haben nun ergeben, dass eine OP notwendig ist. Die Reha danach ist aufwändig, einem Amateursportler wird nach einem solchen Schulter-Eingriff Kontaktsport erst sechs Monate danach wieder empfohlen.

Wie lange fehlen Dzemaili und Kololli?

Der Abwehrchef out – FCZ-Trainer Massimo Rizzo sagt dazu das, was ihm übrig bleibt: «Die Wichtigkeit von Lasse hat man gesehen. Aber wir müssen es nun anders kompensieren. Ausfälle sind immer eine Chance für andere Spieler.»

Bei Sobiech hat der FCZ nun Klarheit. Doch was ist eigentlich mit den Stars Blerim Dzemaili (34) und Benjamin Kololli (28), die ebenso schon länger fehlen? Dzemaili hat mit seinem gereizten Knie die letzten drei Partien ausgesetzt und steht nun vor dem Comeback. Entweder heute gegen Luzern oder am Sonntag in Lugano. Rizzo: «Blerim hat diese Woche wieder mittrainiert.»

Offensiv-Waffe Kololli hingegen ist mit einem Muskelfaserriss inklusive Rückschlag im Januar bereits seit Mitte Dezember out. Nach fast drei Monaten Zwangspause dürfte der Kosovo-Star demnächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Rizzo: «Man wird dosieren müssen, auch wenn der Spieler natürlich ungeduldig ist. Aber im Training kann ein Spieler nicht verstecken, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist.»

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