Darum gehts
- FCB-Präident David Degen stärkt Trainer Stephan Lichtsteiner vor Saisonstart den Rücken
- Gut ein Dutzend Abgänge, acht Neuzugänge: Mannschaft stark verändert
- 1,05 Punkte pro Spiel bisher – Ziel: internationale Plätze erreichen
Es ist zwar kein kompletter Kurswechsel, aufhorchen lassen die Aussagen von David Degen (43) im FCB-eigenen Podcast «Achzädreyenünzig» aber dennoch. Aus dem monatelang als «langfristiges Projekt» bezeichneten Stephan Lichtsteiner (42) ist ein Trainer geworden, hinter dem der FCB-Boss zwar noch immer stehe, «der aber auch das Geschäft kennt».
Nachdem er Ende Januar in Basel in einer schwierigen Phase übernommen hatte, hat Lichtsteiner nun erstmals eine ganze Vorbereitung zur Verfügung gehabt. Statt mehrere englische Wochen in Serie bestreiten zu müssen, hatte der ehemalige Nati-Captain nun mehrere Wochen Zeit, den Spielern seine Ideen zu vermitteln.
Zusätzlichen Druck spürt Lichtsteiner deswegen aber nicht. «Ich bin mir gewohnt, dass man von mir verlangt, zu gewinnen. Das verlange ich auch von mir selbst», so der Adligenswiler. «Ich bin der Erste, der unzufrieden mit der letzten Saison ist.» Eine Einstellung, die der FCB-Trainer auch seinen Spielern einimpfen will. «Wir müssen das Mindset so hinbekommen, dass wir nachhaltigen Erfolg haben und sämtliche Klubziele erreichen.»
Internationale Plätze als Saisonziel
Während andere Super-League-Klubs in den vergangenen Wochen ins Trainingslager gefahren sind, hat sich der FCB zu Hause auf die neue Saison vorbereitet. «Weil wir hier eine gute Infrastruktur haben und wussten, dass es zu mehreren Zu- und Abgängen kommen wird», erklärt Lichtsteiner. Gut ein Dutzend Spieler hat den Klub in diesem Sommer verlassen. Neben Leihrückkehrern sind acht Neue dazugekommen. «Sie sind bereits sehr gut integriert. Wir haben ein gutes Klima in der Mannschaft. Wenn das Kader so bleibt, bin ich überzeugt, dass wir unsere Ziele erreichen», glaubt der Coach.
Doch wie sehen diese Ziele konkret aus? Will man in Basel nach einer verkorksten Saison wieder um den Titel kämpfen? «Es geht für uns darum, wieder die internationalen Plätze zu erreichen. Wenn wir das geschafft haben, können wir anfangen zu träumen», stapelt Lichtsteiner tief. Wichtig sei es, gut in die Saison zu starten. Sollte das nicht gelingen, sei es wichtig, ruhig zu bleiben und nicht nervös zu werden. Lichtsteiner: «Wir reden hier von einem Prozess.»
Trotzdem ist klar: Mit dem Saisonauftakt am Samstag auswärts gegen Servette ist die Schonfrist des FCB-Trainers abgelaufen. Eine Punktebilanz von 1,05 Zählern pro Partie wie bislang dürfte ihn eher früher als später den Job kosten.
Kurz vor Saisonbeginn haben auch die Young Boys noch ihr Heimtrikot für die neue Saison vorgestellt. Gewinne zum Saisonstart ein brandneues Heimtrikot der Young Boys. Dabei kannst du es mit deiner Wunschnummer und -namen personalisieren lassen.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Basel | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Lugano | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Luzern | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Sion | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC St. Gallen | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Thun | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Vaduz | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Zürich | 0 | 0 | 0 | |
1 | Grasshopper Club Zürich | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Lausanne-Sport | 0 | 0 | 0 | |
1 | Servette FC | 0 | 0 | 0 | |
1 | BSC Young Boys | 0 | 0 | 0 |

