«Ohne ihn nicht mehr am Leben»
Winti-Kapino bricht undankbaren Super-League-Rekord

Dank Stefanos Kapino lebt die Hoffnung auf die Winti-Wunder-Wende. Wessen Rekord der Goalie geknackt hat. Und was Torschütze Nishan Burkart über seinen Mitspieler sagt.
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155 Paraden hat Stefanos Kapino in dieser Saison gezeigt. Und 94 Gegentreffer kassiert.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Knapp eine Stunde ist gespielt, als Stefanos Kapino die Nerven verliert. Er, der ärmste Kerl der Liga. Jener Mann, der soeben einen neuen Super-League-Rekord aufgestellt und offiziell jener Goalie ist, der am meisten Paraden in einer Saison gezeigt hat, ist stinkhässig.

Weil er den ersten Abschluss zwar pariert, dann aber beim Nachschuss von Omar Janneh von seinen Verteidigerkollegen im Stich gelassen wird. Kapino ist wegen des Ausgleichs auch Minuten später noch dermassen sauer, dass er einen Balljungen zusammen staucht, der ihm die Kugel nicht schnell genug zuwirft.

Der Wutausbruch ist verständlich. Weil Kapino mit seinen mittlerweile 155 Paraden in dieser Saison gezeigt hat, wie wichtig er für den FCW ist. «Wir können dankbar sein, dass wir einen solchen Goalie haben. Ohne ihn würden wir nicht mehr leben», sagt Nishan Burkart, der Torschütze zum 1:0. Und er weist darauf hin, dass man seinen Goalie besser unterstützen, sprich weniger Abschlüsse zulassen dürfte. 

Keine weisse Weste für Winti

Erneut spielt der FCW nicht zu null. Und das, obwohl Lausanne vor allem in der ersten Halbzeit in etwa gleich viel Torgefahr versprüht wie die Eckfahne. Einzig zu Beginn der zweiten Halbzeit lassen die Waadtländer erahnen, wie stark sie aufgrund ihrer individuellen Klasse eigentlich sein könnten, mehr als der Ausgleich durch Wunderkind Omar Janneh springt aber nicht heraus.

In letzter Sekunde hat Lausanne dann noch die Chance zum 2:2, Kapino aber lenkt den immer länger und länger werdenden Flankenball in extremis noch um den Pfosten. Dann ist Schluss, ganz Winterthur glaubt an die Wunderwende. 

Dank Kapino, der immer betont hat, wie wohl er sich auf der Schützenwiese fühlt und dass er den Fans etwas zurückgeben wolle. Auch in der nächsten Saison? Bis 2027 hat der Grieche noch Vertrag. 

Und er hat noch zwei Spiele Zeit, um seinen Rekord weiter auszubauen. 155 Paraden hat er bislang gezeigt, damit überholt er den bisherigen Titelträger Heinz Lindner, der einst mit GC 152 Saves hatte.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0:0
36
22
64
3
FC Lugano
FC Lugano
0:0
36
14
64
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
36
6
47
2
Servette FC
Servette FC
36
4
47
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
36
-10
42
4
FC Zürich
FC Zürich
36
-20
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
36
-29
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
36
-52
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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