Diese Woche hat der FC Basel erstmals Bilder des zerstörten Garderobenbereichs im Joggeli veröffentlicht. Obwohl die Reinigung und Renovation der betroffenen Räumlichkeiten Monate in Anspruch nehmen wird, hätte der Schaden noch ein deutlich grösseres Ausmass annehmen können. Wie der FCB im Nachgang an den Brand kommunizierte, hat durch das schnelle Handeln von zwei Klub-Mitarbeitenden Schlimmeres verhindert werden können. Diese hatten sich am Abend vor dem Auswärtsspiel in Thun im Fitnessbereich des Garderobentrakts aufgehalten und den Ausbruch des Feuers gemeldet.
Wie Blick jetzt erfahren hat, handelte es sich bei einem der beiden um Daniel Stucki (44). Der FCB-Sportchef war sogar derjenige, der die Feuerwehr per Telefon alarmierte. «Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes können und möchten wir keine Namen nennen», teilt der Klub auf Anfrage mit. Nach Blick-Infos handelte es sich beim zweiten Mitarbeiter ebenfalls um jemanden aus dem erweiterten Staff des Profi-Teams.
Beim FCB heisst es, dass es insbesondere am Abend vor einem Spiel nicht ungewöhnlich sei, dass sich Mitarbeitende aus dem Umfeld der ersten Mannschaft in den Katakomben aufhalten und die dortige Infrastruktur nutzen. «Dazu zählen beispielsweise Staff-Mitglieder, Spieler (für die Erholung oder zur Nutzung der Aufenthaltsräume), Physiotherapeuten, Trainer, Materialwarte und weitere Personen», schreibt der FCB auf Anfrage.
Ermittlungen zur Brandursache laufen weiterhin
Wie die Blick-Recherchen weiter zeigen, hielten sich beide Mitarbeitenden am Freitagabend im Fitnessraum auf. Während sich Stucki im Anschluss zum Duschen und Umziehen in eine einzelne Garderobe ausserhalb des Mannschaftsbereichs begab, machte sich die andere Person auf den Weg zum Saunabereich, um diesen zu nutzen. Dort brach das Feuer aus, worauf die andere Person Stucki alarmierte.
«Zur Brandursache können wir nach wie vor keine Angaben machen, die entsprechenden Ermittlungen laufen noch», teilt der FCB mit. Nach aktuellem Stand geht man weiterhin von einem technischen Defekt im Saunabereich als Brandursache aus.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 33 | 24 | 60 | |
3 | FC Lugano | 33 | 12 | 57 | |
4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
5 | FC Sion | 33 | 16 | 52 | |
6 | BSC Young Boys | 33 | 5 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 33 | 3 | 40 | |
2 | Servette FC | 33 | 0 | 40 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 33 | -10 | 39 | |
4 | FC Zürich | 33 | -18 | 34 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 33 | -25 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 33 | -51 | 19 |
