So einfach straft Sène miserable FCB-Abwehrarbeit ab
3:13
Lausanne – Basel 3:2:So einfach straft Sène miserable FCB-Abwehrarbeit ab

Nach Startpleite in Lausanne
FCB-Trainer Celestini hebt bereits den Mahnfinger

Im Startspiel gegen Lausanne (2:3) erinnert der FCB wieder an jene Mannschaft, die im vergangenen Herbst bis ans Tabellenende abgerutscht ist. Dabei hätte endlich alles besser werden sollen.
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Fabio Celestini ist mit dem Einsatz seiner Spieler nicht zufrieden.
Foto: keystone-sda.ch
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Lucas WerderReporter Fussball

«Nicht schon wieder!», dürften sich die FCB-Spieler nach der 2:3-Auftaktpleite gegen Lausanne gedacht haben. Dass die Basler zum dritten Mal in Serie nicht mit einem Sieg in eine neue Saison starten können, ist aber nicht das Problem. Viel besorgniserregender als das Resultat ist die Leistung der Bebbi. Im Stade de la Tuilière tritt der FCB so auf, wie er es im letzten Herbst getan hat und nach vier Pleiten in Serie plötzlich auf dem letzten Tabellenplatz rangierte.

Kein Wunder hebt Fabio Celestini den Mahnfinger schon nach dem ersten Saisonspiel ganz weit nach oben. «Es kann wieder eine solche Saison geben», warnt der FCB-Trainer. «Ich hoffe, dass auch die Spieler darüber nachdenken. Wir müssen daraus lernen!»

Celestini beklagt fehlenden Einsatz

Dabei hatte einiges darauf hingedeutet, dass es mit dem FCB in dieser Saison wieder nach oben gehen könnte. In der vergangenen Rückrunde hat sich die Mannschaft unter Celestini deutlich stabilisiert. Nur drei Teams haben in diesem Jahr mehr Punkte als die Basler geholt. Und auch die Klub-Verantwortlichen scheinen verstanden zu haben, dass der Weg zum Erfolg nur über Kontinuität führen kann. Der FCB hat bis jetzt den ruhigsten Transfer-Sommer der letzten Jahre hinter sich. Alle Leistungsträger konnten bislang gehalten werden. Gegen Lausanne stehen elf Spieler in der Startelf, die schon in der letzten Saison zusammengespielt haben.

Doch wie lässt sich der Basler Auftritt erklären? Celestini nimmt seine Spieler in die Pflicht. «Im Gegensatz zu uns sind die Lausanner mit Vollgas in jeden Zweikampf», so der FCB-Trainer. Seine Mannschaft habe dem Gegner dagegen viel zu viel Zeit und Platz gelassen. «Auch wir brauchen 120 Prozent Einsatz, sonst kann es nicht funktionieren.»

Schnelle Gegentreffer nach eigenem Tor

Dass seine Spieler offenbar mental noch nicht ganz bereit sind, zeigt sich gegen Lausanne kurz vor der Pause. Unmittelbar nach dem Anschlusstreffer durch Barry kassiert der FCB das dritte Gegentor. Etwas, was den Baslern bereits in der Vorbereitung zweimal passiert ist. In den Testspielen gegen Braunschweig (1:1) und Gornik Zabrze (2:1) mussten die Bebbi jeweils kurz nach einem eigenen Tor einen gegnerischen Treffer zulassen. «Wir haben das thematisiert. Aber darüber zu sprechen ist die eine Sache, es auf dem Platz umzusetzen ist eine andere», sagt Celestini.

In Panik ausbrechen will man beim FCB aber noch nicht. «Es sind Details, an denen wir noch arbeiten müssen», glaubt Celestini. Viel Zeit dafür bleibt dem Basler Trainer aber nicht. Am Samstag gastiert Lugano im Joggeli, anschliessend warten zwei Auswärtsspiele gegen GC und Servette. Mit Auftritten wie gegen Lausanne werden die Basler nach diesen Duellen wieder weit unten in der Tabelle anzutreffen sein.

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