Nach Spektakel-Remis bei St. Gallen
Der 42-jährige FCZ-Rekord lebt weiter

Es ist nicht überliefert, ob die FCZ-Legenden Karli Grob, Jure Jerkovic und Peter Risi im Himmel «blue» empfangen können. Wenn ja, dann freuten sie sich wohl klammheimlich über den doppelten Punktverlust ihrer Nachfolger in St. Gallen.
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In St. Gallen gewinnt der FCZ erstmals in dieser Saison nicht.
Foto: keystone-sda.ch
Max Kern

Nach vier Siegen in Serie gibt Leader FC Zürich beim Spektakel-Spiel in St. Gallen (3:3 nach dreimaligem Rückstand) erstmals in dieser Saison Punkte ab. Heisst: Das Team des neuen Trainers André Breitenreiter ist auf der vereinsinternen Rekord-Jagd gestolpert.

In der Saison 1979/80 startete der FCZ unter dem ehemaligen Bayern-Trainer Tschick Cajkovski mit fünf Erfolgen in die Saison.

Es war die Zeit von Torhüter-Legende Karli Grob (†2019), Regisseur Jure Jerkovic (†2019) und Torschützenkönig Peter Risi (†2010). Und von Aussenrist-Spezialist René Botteron, Ruedi «Turbo» Elsener oder Abbruch-GmbH-Mitglied Heinz Lüdi.

Ex-FCZler Kempter mit Traumtor

42 Jahre hält der Start-Rekord des FC Zürich. Auch, weil am Samstag im kybunpark mit Michael Kempter ein Ex-FCZler für Grün-Weiss trifft. Volley, mit links ins Lattenkreuz. Der vor einem Jahr beim FCZ aussortierte Linksverteidiger: «Der Fussball schreibt wirklich die schönsten Geschichten.»

FCZ-Trainer Breitenreiter kann den verpassten Rekord verschmerzen. Der Deutsche: «Beide Mannschaften haben mit offenem Visier ein attraktives Spiel geboten. Jeder, der dieses Spiel verpasst hat, wird sich ärgern.»

Mindestens bis zum Schlusspfiff beim Sonntags-Knüller Basel vs. YB bleibt der FCZ Leader.

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