Nach Klub-Verkauf von LAFC
GC-Sportchef Alain Sutter muss gehen

Die Übernahme des Grasshopper Klub Zürich durch die Bridge Football Group bringt eine erste personelle Veränderung mit sich. Sportchef Alain Sutter soll laut Blick-Informationen seinen Posten räumen müssen.
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Die Zukunft von Alain Sutter soll nicht mehr bei GC sein.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alain Sutter verliert Posten als Sportchef von GC nach Eigentümerwechsel
  • Abstieg knapp verhindert, doch Transfers führten zu höheren Kosten ohne Erfolg
  • Sutter übernahm den Job als Sportchef vor einem Jahr
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Tobias WedermannFussballchef

Es ist die erste personelle Veränderung der neuen GC-Eigentümer: Sportchef Alain Sutter soll seinen Posten gemäss Blick-Informationen räumen müssen. Der 58-Jährige hatte die Stelle vor gut einem Jahr als grosser Hoffnungsträger mit einer grossen Portion GC-DNA übernommen. Vom LAFC gab es die volle Verantwortung und viele Gestaltungsfreiheiten im Klub. Sutter selbst wollte der Leuchtturm sein, «an dem sich die Leute zu orientieren haben».

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Doch auch unter Sutters Verantwortung und der Installation diverser Vertrauter um sich herum verlor GC mehr und mehr die Orientierung. Zuerst stellte er ein viel zu unerfahrenes und qualitativ zu wenig gutes Kader zusammen, im Winter reagierte er mit diversen Transfers, die in der Nachbetrachtung aber grösstenteils nicht viel mehr brachten als höhere Lohnausgaben. «Stand heute ist klar, dass alle Massnahmen in den letzten Monaten keine Wirkung gezeigt haben», sagte Sutter selbstkritisch im April.

Sutter hoffte auf LAFC-Verbleib

Im Anschluss konnte der Abstieg nur knapp und via Barrage-Krimi verhindert werden. «Egal, wie es ausgeht. Ich bin nicht zufrieden mit dieser Saison, habe viel mehr erwartet», sagte Sutter damals. Eine zweite Chance beziehungsweise Saison soll der Sportchef von den neuen Inhabern aber nicht mehr bekommen. Im Zuge der finalen Übernahme durch die Bridge Football Group am Montag soll auch Sutter informiert worden sein, dass seine Zeit gemeinsam mit jener des LAFC bei GC endet.

«Wir hoffen, dass Los Angeles bleibt», sagte Alain Sutter noch vor vier Tagen in einem Interview mit Blue. Ob er da schon eine Vorahnung zu seiner Zukunft beim Rekordmeister hatte? Wer Sutters Nachfolge antreten wird, ist noch unklar. Klar ist allerdings, dass die neuen Eigentümer sich schnell aufstellen müssen, um die Kaderplanung der neuen Saison anzugehen. Jene Planung, die seit Wochen auf Eis gelegt wurde, während LAFC und die Bridge Football Group über den Verkauf verhandelt hatten.

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