Komplette FCZ-Abwehr schaut beim FCL-Tor nur zu
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Zürich – Luzern 1:1:Komplette FCZ-Abwehr schaut beim FCL-Tor nur zu

Nach geplatztem Wechsel
FCZ-Condé besteht Charaktertest

Obwohl Cheick Condé den FCZ gerne verlassen würde, ist er gegen Luzern der beste Mann auf dem Feld. Weshalb der Mittelfeldpuncher so wichtig ist. Und was Coach Moniz und Captain Brecher sagen.
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Cheick Condé ist gegen Luzern der Chef auf dem Platz.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Ricardo Moniz bleibt auch nach dem 1:1 gegen Luzern ein Mann der starken Adjektive. «Inakzeptabel», nennt der FCZ-Trainer das Defensivverhalten seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. Und Captain Yanick Brecher sagt: «Gefühlt haben wir vor dem ersten Gegentreffer 15 Zweikämpfe verloren.»

Einer aber ist von der Kritik explizit ausgenommen: Cheick Condé. Ohne den Sechser, den besten Mann auf dem Platz, wäre das Spiel wohl schon nach 45 Minuten entschieden gewesen. Als einer der wenigen FCZ-Spieler stemmt sich der 24-Jährige gegen die Niederlage, unterbindet mit starken Tacklings zwei gefährliche Kontersituationen der Innerschweizer. «Er ist unglaublich wichtig für uns, und wir können glücklich sein und müssen es wertschätzen, dass er noch immer bei uns ist», sagt Brecher. 

Condé drückt dem Spiel den Stempel auf

Unter der Woche deponiert der Guineer im Blick seinen Wechselwunsch. Eine Story, die FCZ-Trainer Ricardo Moniz wohl am liebsten verhindert hätte. Von «hektischen Tagen» spricht der Holländer. Und davon, dass er bis Freitag nicht gewusst habe, welche Spieler ihm am Sonntag zur Verfügung stünden. Dass sich sein Mittelfeldspieler trotz geplatztem Wechsel nicht hängen lässt, findet Moniz aber lobenswert. Condé habe Charakter gezeigt, so der 60-Jährige anerkennend. 

«Vierfach-Wechsel zur Pause war die richtige Entscheidung»
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Brecher nimmt Moniz in Schutz:«Vierfach-Wechsel zur Pause war die richtige Entscheidung»

Brecher sagt: «Cheick ist enttäuscht, dass er immer noch hier ist und der Wechsel nicht geklappt hat. Aber er hat gezeigt, dass er das abhaken kann.» Und wie! Das belegen die Zahlen: In 90 Minuten hat Condé 77 Ballkontakte, 13 Eroberungen, 11 gewonnene Zweikämpfe. Er bringt 88 Prozent seiner Pässe ins Ziel, verhindert in extremis mehrere Topchancen der Luzerner. Und als wäre das noch nicht genug, hätte er mit einem starken Run über die rechte Seite gegen Ende der Partie fast noch den Siegestreffer eingeleitet.

Klar, dass nach solchen Leistungen auch in Zukunft ausländische Klubs auf den 24-Jährigen schielen und spätestens im Winter neue Wechsel-Diskussionen aufkommen werden. Beim FC Zürich verfügt Condé noch über einen Vertrag bis Juni 2027.

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