Nach Frust von Asp Jensen
Scheiblehner: «Das Spiel mache ich nicht mit»

GC hat gegen Lugano seine Negativserie beendet und Mut gefasst, den Barrage-Platz doch noch abzugeben. GC-Trainer Scheiblehner verteidigt Jonathan Asp Jensen nach dessen Frust und ärgert sich über die negative Berichterstattung in den Medien.
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Wie reagiert Jonathan Asp Jensen nach seinem Frust wegen der frühen Auswechslung gegen Lugano?
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC gewinnt 1:0 gegen Lugano und will Barrageplatz noch abgeben
  • Scheiblehner reagiert auf Frust von Asp Jensen wegen Auswechslung
  • GC mit nur 68% Passgenauigkeit, niedrigster Wert der Super League
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die News zum Wochenstart

GC kann in der Liga doch noch gewinnen. Die Hoppers feiern am Sonntag beim 1:0 gegen Lugano den ersten Sieg in der Super League in diesem Kalenderjahr und nach zuletzt acht sieglosen Spielen in Serie. «Die Erleichterung war gross. Wenn man ein solches Spiel gewinnt, so lange in Unterzahl gegen das passstärkste Team der Liga spielt, das zuvor 14 Spiele ungeschlagen war, dann gibt einem das die Energie und den Glauben, dass man alles schaffen kann», sagt Gerald Scheiblehner.

Die grosse Frage

Wie reagiert Jonathan Asp Jesen (20) auf seinen Frust wegen der frühen Auswechslung gegen Lugano? «Das wurde intern angesprochen. Für ihn ist es ein Learning, weil er verstehen muss, was für ein Bild er nach aussen abgibt», so Scheiblehner. Der Österreicher sieht aber «kein Problem, wo kein Problem ist». Das Spiel mache er nicht mit. Dass der Spieler nicht beide Arme hochnehme, um zu jubeln bei einer Auswechslung, sei ja klar. Und warum müsse man nach einem solchen Spiel in den Medien vor allem über das Negative berichten? «Wir haben trotz langer Unterzahl einen verdienten Sieg gefeiert und die Leute mitgenommen.»

Gesagt ist gesagt

«Wenn wir die Barrage abwenden wollen, müssen Siege her. Jedes Spiel ist wie ein Final», sagt der GC-Trainer vor dem Duell beim FCB. Zwei Liga-Siege in Folge gelangen den Hoppers in dieser Saison noch nie. Und die letzten beiden Heimspiele gewann der FCB gegen GC. «Basel ist Favorit», so Scheiblehner. «Aber wenn wir eine gute Leistung zeigen, haben wir eine Chance zu gewinnen.»

Mögliche Aufstellung

Hammels; Abels, Ngom, Mikulic, Stroscio: Köhler, Abels; Plange, Meyer, Jensen; Frey.

Wer fehlt?

Diaby ist nach seinem Platzverweis gegen Lugano gesperrt. Bengondo, Decarli, Paloschi und Zvonarek fehlen noch immer verletzt.

Neben dem Platz

Der Mega-Böller aus der Fankurve aus dem Derby am 21. Februar gegen den FCZ hat ein Nachspiel. Die Disziplinarkommission der SFL hat am Dienstag eine Untersuchung eingeleitet, auch wegen des Transparents der Fans am Sonntag während der Partie gegen Lugano auf dem steht: «Sorry an Fotograf. Dä Böller wär für dä Urech gsi.» Der Konflikt der Kurve mit Christoph Urech, dem Chief Business Officer der Hoppers, schwelt weiter.

Hast du gewusst, dass ...

... GC die niedrigste Passgenauigkeit der ganzen Liga hat. Nur zwei von drei Pässen (68 Prozent) kommen beim Mitspieler an. Ganz anders der FC Basel: Mit 83 Prozent angekommener Pässe ist der FCB die Nummer 2 der Liga. Das beste Passspiel weist Lugano auf (86 Prozent). Die Tessiner spielen mit durchschnittlich 486 auch am meisten Pässe pro Spiel.

Aufgepasst auf

... Michi Frey (31). Der Angreifer kommt körperlich langsam aber sicher besser in Fahrt und verbuchte gegen Lugano seinen ersten Assist in der Liga seit seiner Rückkehr in die Schweiz. Wann schiesst er sein erstes Tor in der Super League, nachdem er bereits im Cup gegen Sion getroffen hat? Seine Knipserqualitäten hat Frey während der Karriere genügend unter Beweis gestellt. In der Super League traf er in 156 Spielen 41 Mal, während seiner Zeit in der belgischen Liga erreichte er dieselbe Quote in nur 74 Spielen. Sein letztes Tor in der Super League liegt bald acht Jahre zurück. Am 13. Mai 2018 traf Frey mit dem FC Zürich gegen ... Basel.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 27 Runden:

  1. Abrashi 4,5
  2. Hammel 4,1
  3. Ngom 4,0

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli wird die Partie im St. Jakob-Park pfeifen. Vor dem Bildschirm als VAR sitzt Luca Piccolo.

Der Gegner

Achtung auf ruhende Bälle. Basel hat über 50 Prozent der Tore nach Standards erzielt. Und ein 18-Jähriger ist derzeit in aller Munde. Hier erscheint das FCB-Inside.

28

Runde

Di., Winterthur – Servette, 20.30 Uhr
Mi., Lugano – Sion, 20.30 Uhr
Mi., Luzern – YB, 20.30 Uhr
Mi., FCZ – Lausanne, 20.30 Uhr
Do., Basel – GC, 20.30 Uhr
Do., Thun – St. Gallen, 20.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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