«Diese Mannschaft lebt. GC lebt», freut sich Amir Abrashi (35) nach dem Heimsieg gegen Lugano. «Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Das war ein Ausrufezeichen», fügt er in gewohnt emotionaler Abrashi-Manier hinzu.
Gegen Lugano starten die Hoppers gut ins Spiel, gehen nach 12 Minuten verdient in Führung. Dann reisst Abwehr-Hüne Diaby aber als letzter Mann ungestüm Gegenspieler Steffen um und fliegt vom Platz. Ganze 70 Minuten Unterzahl warten auf GC.
«Ich hoffe, es war okay»
Zur Pause kommt dann Abrashi. Der Terrier des Rekordmeisters soll dabei helfen, den Mini-Vorsprung gegen elf Tessiner über die Zeit zu bringen. Abrashi, der zuletzt im Juli (!) mehr als zehn Minuten auf dem Feld stand, ist selbst überrascht von seiner Einwechslung. «Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass ich bereits zur Pause komme», sagt er. Und: «Es geht auch nicht um mich. Der Trainer hat mir das Vertrauen gegeben, dass ich nach langer Zeit wieder eine Halbzeit spielen kann. Ich hoffe, es war einigermassen okay und ich konnte dem Team helfen.»
Tatsächlich hilft Abrashi dem Team. Der Mittelfeldspieler führt seine jungen Teamkollegen an und wirft sich wie gewohnt in jeden Zweikampf. Nach der Partie jubelt der 35-Jährige ausgelassen. «Es gibt nichts Schöneres, als einen Sieg mit den Fans zu holen. Aber uns ist bewusst, in welcher Lage wir sind. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.»
Scheiblehner scherzt und schwärmt
Warum entschied sich Gerald Scheiblehner (49) ausgerechnet gegen Lugano dazu, seinen Leader wieder über längere Zeit zu bringen? «Die Medien haben es schon seit Wochen gefordert und jetzt habe ich nachgegeben», witzelt der Österreicher an der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Dann erklärt er: «Amir ist ein Spieler, der sehr gut organisiert, defensiv ein Fighter ist und die Mannschaft in einer schweren Situation führen kann. Er ist mittlerweile auch so fit, dass er über diese Spielzeit intensiv Fussball spielen kann. Deswegen war es heute ideal für ihn und er hat es auch sehr gut gemeistert.»
Laut Abrashi sei der Sieg gegen Lugano «eine Mentalitätsfrage» gewesen. «Wir können es ja. Jetzt müssen wir es jedes Wochenende zeigen», sagt er. Um dann nochmals anzufügen: «GC lebt. Diese Mannschaft lebt.»
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 27 | 33 | 64 | |
2 | FC St. Gallen | 27 | 20 | 50 | |
3 | FC Lugano | 27 | 11 | 46 | |
4 | FC Basel | 27 | 6 | 43 | |
5 | FC Sion | 27 | 9 | 41 | |
6 | BSC Young Boys | 27 | 3 | 39 | |
7 | FC Luzern | 27 | 2 | 33 | |
8 | FC Zürich | 27 | -14 | 31 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 27 | -4 | 30 | |
10 | Servette FC | 27 | -7 | 29 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 27 | -12 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 27 | -47 | 14 |
