Die Hoppers überzeugen beim Heimsieg gegen Lugano durch ihr leidenschaftliches Abwehrverhalten. Trotz 70-minütiger Unterzahl bringt GC den Sieg ins Trockene. Gerade die zwei Winter-Neuzugänge Ngom und Köhler gehen voran und glänzen mit ihrer Zweikampfstärke. Köhler beweist zudem seine Flexibilität, als er nach der Roten Karte vom defensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung rückt.
Auch Goalie Justin Hammel kann überzeugen. Er gibt den Hoppers die Sicherheit und hält mehrmals stark. Gerade in der ersten Halbzeit, als Renato Steffen alleine auf ihn loszieht, jedoch nicht am Schlussmann vorbeikommt. Scheiblehner bringt nach einer halben Stunde Hassane und zur Pause Abrashi. Die zwei Mittelfeldspieler bringen die Stabilität, die das dezimierte GC braucht.
Eine schlechte Note gibts für Rotsünder Diaby. Völlig ungestüm reisst er Steffen als letzter Mann um und macht seinem Team nach einer starken Startphase unnötig das Leben schwer. Er ist der einzige ungenügende Hopper an diesem Sonntag.
Diaby (Rot) bis 20., Asp Jensen bis 30., Plange bis 46., Frey bis 70., Abels bis 89.
Hassane ab 30., Abrashi ab 45. Lee ab 70., Diarrassouba ab 89. Minute – Lee und Diarrassouba zu kurz für eine Bewertung.
Und so haben die Lugano-Spieler abgeschnitten
Derweil enttäuscht Lugano auf ganzer Linie. Die Tessiner verschlafen den Beginn und sind auch nach der Roten Karte viel zu wenig zwingend. In 70 Minuten Überzahl müssten mehr Top-Chancen herausschauen.
Stürmer Kevin Behrens gelingt wenig. Die einzige wirklich gute Aktion ist sein vermeintliches 1:0 früh im Spiel, bei dem er aber hauchdünn im Abseits steht. Danach taucht er ab und hat keine gefährliche Aktion mehr vor dem GC-Tor. Anders Renato Steffen. Er müsste kurz nach dem Platzverweis den Ausgleich machen, scheitert aber kläglich an Hammel. Immerhin holt er die Rote Karte gegen Diaby heraus und ist auch danach der Luganesi, der offensiv noch am ehesten etwas kreieren will.
Auch hinten können die Tessiner nicht wirklich überzeugen. Gerade Damian Kelvin sieht vor dem 0:1 schlecht aus und macht allgemein keine gute Figur. Er muss – genau wie Abwehrkollege Carbone – zur Pause raus.
Trainer Croci-Torti erhofft sich, mit einem Dreifachwechsel zur Pause neuen Schwung zu bringen. Doch auch die Joker bringen zu wenig. Gerade Stürmer Koutsias bleibt erschreckend blass.
Carbone bis 46., Cimignani bis 46., Koutsias bis 46., Grgic bis 70., Zanotti bis 80.
Alioski ab 46., Mai ab 46., Koutsias ab 46., Bottani ab 70., Pihlström ab 80. – Bottani und Pihlström zu kurz für eine Bewertung.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 27 | 33 | 64 | |
2 | FC St. Gallen | 27 | 20 | 50 | |
3 | FC Lugano | 27 | 11 | 46 | |
4 | FC Basel | 27 | 6 | 43 | |
5 | FC Sion | 27 | 9 | 41 | |
6 | BSC Young Boys | 27 | 3 | 39 | |
7 | FC Luzern | 27 | 2 | 33 | |
8 | FC Zürich | 27 | -14 | 31 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 27 | -4 | 30 | |
10 | Servette FC | 27 | -7 | 29 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 27 | -12 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 27 | -47 | 14 |

