Nach Amdouni-Transfer
All-in: Der FCB greift nach dem Titel!

Der FCB krallt sich Zeki Amdouni (21) und sendet ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz. Wird David Degens All-in-Strategie mit dem Meistertitel belohnt?
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Spielt bald für den FCB: Zeki Amdouni.
Foto: keystone-sda.ch
Stefan Kreis

Wäre David Degen ein professioneller Poker-Spieler, an den Tischen dieser Welt wäre grosse Unterhaltung garantiert. 16,4 Millionen hat der 39-Jährige vor etwas mehr als einem Jahr für den FC Basel bezahlt, damals sagte der langjährige Fussball-Profi: «Ich bin für den Kaufpreis voll ins Risiko gegangen. Habe alles zusammengekratzt. ‹All in› nennt man das!»

Eine Strategie, die der FCB-Boss konsequent durchzieht. Ein Blick auf die bisherigen Sommertransfers ist der Beweis. Mit Jean-Kevin Augustin holen die Basler einen ehemaligen PSG-Spieler, der zwar ablösefrei kommt, aber nicht für ein Butterbrot spielt. Mit Ex-Bundesliga-Goalie Marwin Hitz, Barça-Verteidiger Arnau Comas, Hertha-Flügel Anton Kade und Winti-Spieler Sayfallah Ltaief sind vier weitere Spieler neu auf der Lohnliste der Bebbi. Und mit Zeki Amdouni steht das grösste Sturmjuwel der Schweiz kurz vor der Unterschrift. Letztgenannter dürfte für zwei Jahre ausgeliehen werden, die Kaufoption soll rund vier Millionen Franken betragen.

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Transfersieger FCB

Amdouni ist der vorläufige Höhepunkt einer Transferoffensive, die aus dem FCB wieder einen ganz heissen Titelkandidaten macht. Zusammen mit YB, das mit dem zuletzt überragenden Filip Ugrinic (FCL) und mit dem ebenfalls starken Donat Rrudhani (Aarau) zwei Top-Spieler geholt hat. Und mit Cédric Itten (Glasgow Rangers) einen Nati-Stürmer.

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Und der Meister aus Zürich? Wird sich ärgern, denn auch der FCZ soll an Amdouni dran gewesen sein. Und auch sonst gibts beim Meister wohl noch einige Transfer-Baustellen. Topskorer Assan Ceesay beispielsweise wurde noch nicht ersetzt. Dafür hat man mit dem norwegischen Nationalspieler Ole Selnaes einen Doumbia-Ersatz gefunden. Der 27-Jährige war zuletzt in China tätig.

Aufbruchstimmung am Tegernsee

Der FC Basel befindet sich derzeit im Trainingslager am Tegernsee, wo eine Aufbruchstimmung deutlich spürbar ist. Cheftrainer Alex Frei, schon als Spieler für seinen unbändigen Ehrgeiz bekannt, duldet keinen Larifari-Betrieb, zieht die Schraube an. Und die Spieler ziehen mit. Weil der Konkurrenzkampf so brutal ist wie seit längerem nicht mehr.

Mit Zeki Amdouni stösst bald ein weiterer Startelf-Kandidat dazu.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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