In der 101. Minute erlöst Görtler die Espen
3:16
Highlights im Video:In der 101. Minute erlöst Görtler die Espen

Mikolajewskis wildes FCL-Debüt
Blitz-Tor, Traumpässe und ein falscher Platzverweis!

Nur 67 Sekunden braucht Luzerns Neuzugang Mikolajewski für sein erstes Tor. Der Pole belebt die Offensive des FCL komplett. Und am Schluss fliegt er noch fälschlicherweise (fast) vom Platz.
Kommentieren
1/7
Er kommt, sieht und trifft: Mikolajewski erzielt nach 67 Sekunden sein erstes FCL-Tor.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
RMS_Portrait_AUTOR_1056.JPG
Björn LindroosRedaktor Sport

Achtung, fertig, Mikolajewski! Das neue polnische Sturm-Talent des FC Luzern kommt gegen St. Gallen zur Pause rein und trifft nach nur 67 Sekunden zum Ausgleich. So kann man sich als 19-Jähriger in einer neuen Liga mal vorstellen.

Die Leihgabe von Parma belebt das zuvor leblose Offensivspiel der Luzerner komplett und ist der beste FCL-Spieler auf dem Platz. Daniel Mikolajewski (19) fordert viele Bälle, macht Tempo und wirft sich in jeden Zweikampf.

Tolle Pässe

Was zudem besonders auffällt: wie er seine Teamkollegen in Szene setzt. Mit seinen Steckpässen leitet er gleich verschiedene hundertprozentige Chancen ein. Hätten seine Mitspieler seine Zuckerpässe verwandelt, hätte Mikolajewski gut und gerne vier Assists auf seinem Konto haben können.

Der Pole wurde erst vergangene Woche als neuer Luzern-Spieler vorgestellt. Wenige Tage später kennt die ganze Fussball-Schweiz den neuen Wunderknaben des FC Luzern. 

Trainer und Mitspieler schwärmen

Trainer Udo Portmann (49) habe bereits letzte Woche die Ansätze seines neuen Youngsters gesehen: «Er hat es schon im ersten Training nach einer halben Stunde gezeigt. Er gibt uns sehr viel und wird demütig weiterarbeiten. Wir werden noch viel Freude an ihm haben», schwärmt Portmann an der Pressekonferenz nach der Partie.

«First Touch, first Goal. Für uns natürlich sehr wichtig. Er tut uns sehr gut. Mit seinen Bewegungen, seinen Läufen und Pässen», freut sich auch Stefan Knezevic (29) über seinen neusten Mitspieler.

Der falsche Platzverweis

Kurios wirds dann kurz vor Schluss. Schiri Dudic zeigt Luzerns neuem Wunderknaben eine Gelbe Karte. Und dann stellt er ihn mit der zweiten Karte plötzlich vom Platz. Mikolajewski versteht die Welt nicht mehr. Denn er sah zuvor noch kein Gelb.

Wir können den Polen aber beruhigen. Auch in der Schweiz fliegt man erst nach der zweiten Karte vom Platz. Auch Dudic bemerkt sein Missgeschick schnell und nimmt die zweite Karte zurück. Er entschuldigt sich mit einem Lächeln und einer freundlichen Umarmung bei Mikolajewski.

Es ist das letzte Kapitel eines wilden Debüts des 19-Jährigen. Einer, an dem sie in Luzern noch viel Freude haben werden.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
3
8
7
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
4
FC Sion
FC Sion
3
2
6
5
FC Basel
FC Basel
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3
1
5
7
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
8
FC Zürich
FC Zürich
3
-5
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
11
FC Luzern
FC Luzern
3
-5
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
3
-3
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen