Die echten Angreifer schmoren auf der Bank
Darum schickte FCSG-Maassen Boukhalfa als Stürmer auf den Platz

St.-Gallen-Coach Enrico Maassen mischt die Karten gerne mal neu. Wie im Fall von Carlo Boukhalfa, der gegen Servette im Sturm aufläuft und ein Traumtor schiesst. Dafür gibts vom Chef viel Honig um den Mund.
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Trainer Enrico Maassen herzt Carlo Boukhalfa.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Enrico Maassen machte Carlo Boukhalfa gegen Servette zum Stürmer
  • Er traf traumhaft, Andrin Hunziker und Nevio Scherrer sassen auf der Bank
  • Maassen wollte mehr Tiefe und nannte Boukhalfa den Besten
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Alain KunzReporter Fussball

Carlo Boukhalfa (27) ist von Haus aus zentraler Mittelfeldspieler, maximal hängende Spitze. Doch St. Gallens Trainer Enrico Maassen beweist, dass man auch mit 27 als Fussballer noch Neues lernen muss. Denn er hat den Deutschen aus Freiburg im Breisgau zum Stürmer gemacht. Das hat er in dieser Saison noch nie gespielt. Letzte Saison schon. Und das zweimal. Mit überschaubarem Erfolg. Gegen den FCZ gabs eine Niederlage, gegen Basel ein Unentschieden.

Maassen: «Es ist unser Job, kreativ zu sein»

«Ich glaube, ich habe schon jede Position gespielt, die es gibt», sagt der Badener lachend. Und erklärt, weshalb ihn die Aufstellung nicht überrascht habe. «Die Idee, dass ich als Stürmer spiele, kam unter der Woche – im Training hat es sich ganz gut angefühlt. Ich hatte Spass auf dem Platz und freue mich, dass ich das Vertrauen mit dem Tor zurückgeben konnte.» Mit einem Traumtor, sei noch angefügt.

Trainer Enrico Maassen seinerseits bezeichnet es als seinen Job und jenen des Trainerteams, kreativ zu sein. «Wir haben aktuell drei vierte Stürmer im Kader. Carlo hat in der Vergangenheit auch schon auf dieser Position gespielt. Lukas Daschner hat das auch schon getan. Wir haben das in der Woche ausführlich trainiert. Aber auch im Testspiel hat Carlo mal vorne gespielt. Wir wollten einfach mehr Tiefe als zuletzt.»

Boukhalfa spielt Stürmer, Hunziker und Scherrer schmoren auf der Bank

Ein Trainer, der eine solch eigentümliche Massnahme ergreift, einen Mittelfeldspieler als Stürmer aufzustellen, weswegen mit Andrin Hunziker und Nevio Scherrer zwei echte Stürmer auf der Bank sitzen, hat danach gut lachen. Auch wenn er einschränkend sagt, dass sein Team nicht richtig gut gespielt habe, insbesondere in der Spitze.

Und dann macht der Deutsche auf Blick-Matchberichterstattung und schliesst mit den Worten: «Ich finde, heute war Carlo der Beste. Gerade das Tor. Das war allererste Sahne. Ganz schwer, das so zu machen.»

Und gut ist: Maassens Einschätzung deckt sich mit der von Blick. Ist ja auch nicht immer so.

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Mannschaft
SP
TD
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FC Lugano
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11
25
31
2
BSC Young Boys
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11
17
25
3
FC Sion
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12
7
23
4
FC St. Gallen
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19
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FC Zürich
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11
-3
17
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Servette FC
Servette FC
12
1
16
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FC Basel
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11
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14
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FC Luzern
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12
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13
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10
10
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11
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10
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11
-10
6
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