War dieser Thun-Schuss wirklich über der FCL-Linie?
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Luzerner Krise immer schlimmer
Fricks alarmierende Aussage über die eigene FCL-Zukunft

FCL-Coach Mario Frick richtet deutliche Worte an sein Team – und sagt, wann er seinen Job abgibt. In der Meisterschaft stehen für Luzern mit YB, Basel und Lausanne schwierige Aufgaben an.
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Gegen Thun setzte es eine 1:4-Pleite ab.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Luzern in Krise, Trainer Frick stellt sich zur Verfügung
  • Frick nutzt Interviews für Botschaften ans Team und bleibt vorerst Trainer
  • Nur ein Sieg aus den letzten neun Liga-Spielen für FC Luzern
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der Motor beim FC Luzern ist längst gehörig ins Stocken geraten. Dabei herrschte noch vor wenigen Wochen Friede-Freude-Eierkuchen in der Zentralschweiz.

Der FCL war dank seiner Effizienz in den Top 6 platziert. Und Trainer Mario Frick (51) stand unmittelbar vor der Verlängerung seines im nächsten Sommer auslaufenden Vertrags.

Kein Monat später schaut die Welt in der Zentralschweiz ganz anders aus. Der Gemütszustand ist auf ein Rekordtief gesunken. Kein Wunder bei nur einem Sieg aus den letzten neun Liga-Spielen. Und dann lässt Frick in Thun auch noch mit einem Satz in einem TV-Interview aufhorchen.

Wie ernst ist die Lage?

Die prägnante Aussage macht Frick unmittelbar nach der 1:4-Pleite im Berner Oberland: «Wenn jemand das Gefühl hat, dass ich die Mannschaft nicht mehr erreiche, dann bin ich der Erste, der sich zur Verfügung stellt. Wenn ich merke, dass ich die Mannschaft nicht mehr erreiche, dann bin ich der Erste, der sagt: Das wars.»

Dass der Liechtensteiner immer mal wieder solche Interviews nutzt, um Botschaften ans Team zu adressieren, ist nichts Neues. Diejenige in Thun war so deutlich wie bisher nur selten, gehört in die Kategorie seiner «Ich-schäme-mich-Trainer-dieser-Mannschaft-zu-sein»-Aussage von Sion vor einem Jahr.

Nun stellt sich die Frage, wie ernst die Lage beim FCL wirklich ist und ob eine vorzeitige Trennung vom langjährigen Coach überhaupt ein Thema ist.

«Jetzt bin ich gefragt»

Gemäss Blick-Infos ist ein Rücktritt von Frick aktuell kein Thema. Er betonte in Thun selber, dass er davon ausgeht, dass die Mannschaft ihm noch folgt. Und auch in den Tagen zuvor sagte er: «Jetzt geht es darum, im Sturm zu stehen und den Kopf hinzuhalten. Jetzt bin ich gefragt, und ich muss vorangehen. Wenn ich von der Mannschaft eine gewisse Reaktion erwarte, dann muss ich sie selbst vorleben. Und ehrlich gesagt: Solche Situationen mag ich sogar.»

Daran hat sich nichts geändert. Am Sonntag leitete Frick wie gewohnt das Training nach einem Match. Am Montag ist Ruhetag, ehe am Dienstag die in Thun begangenen Fehler im Videostudium aufgearbeitet werden und der Fokus auf das anstehende Spiel gegen YB gerichtet wird.

Meyer hält an Frick fest

Der FCL braucht in der Super League dringend ein Erfolgserlebnis. Mit YB, Basel und Lausanne warten bis zur Winterpause aber keine leichten Aufgaben. Gibt es bis dahin kein Sieg, dürfte das Szenario, von welchem Frick in Thun sprach, plötzlich wieder zur Aktualität werden.

Spätestens dann wird sich auch Sportchef Remo Meyer (45) dazu äussern müssen. In der Zwischenzeit hält er an Frick fest – so wie bereits während anderer Durststrecken, die der FCL unter seinem langjährigen Trainer durchgemacht hat.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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