Tessiner vor englischen Wochen
Behrens will Eklats hinter sich lassen – Lugano weiter dominieren

Vor dem Luzern-Spiel hat sich Kevin Behrens mit Blue über seine Karriere-Eklats unterhalten – hier kommt das Lugano-Inside.
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Kevin Behrens ist beim FC Lugano zurück.
Foto: Pius Koller
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Grosse Interviews hat Kevin Behrens (35) in seiner bisherigen Zeit beim FC Lugano noch nicht viele gegeben. Während der Länderspielpause nahm sich der Deutsche bei Blue immerhin eine Viertelstunde Zeit. Dabei sprach er unter anderem über die Eklats, die seine Karriere begleitet haben – zum einen seinen Ausraster gegen Georgios Koutsias und zum anderen seinen homophoben Spruch als Wolfsburg-Spieler. «Es zieht sich leider etwas durch mein Leben. So etwas darf mir auf keinen Fall passieren. Es waren einfach scheiss Situationen für mich und den Klub.» Diese Vorfälle will der kopfballstarke Stürmer definitiv hinter sich lassen. Nach seiner auskurierten Muskelverletzung ist Behrens nun wieder fit und kehrt gegen Luzern auf den Platz zurück.

Die grosse Frage

Bleibt Lugano so dominant in der Liga? Vor der Länderspielpause waren die Tessiner das Mass aller Dinge in der Super League. Nun wartet allerdings ein besonders intensives Programm. Bis Weihnachten stehen fast nur noch englische Wochen an – mit Ausnahme von zwei Wochen und der Länderspielpause. Ein straffes Programm. Lugano verfügt allerdings über genügend Qualität und einen breiten Kader, um auch diese intensive Phase erfolgreich zu meistern. Zudem können die Tessiner ihre Heimspiele erstmals tatsächlich in Lugano austragen. In den vergangenen Jahren mussten sie immer wieder in die Deutschschweiz ausweichen, zuletzt nach Thun.

Gesagt ist gesagt

«Die Nationalmannschaftspause war zu lang», sagte Ezgjan Alioski (34) nach dem Spiel zwischen der Schweiz und Nordmazedonien. Zwar kam der Linksverteidiger in diesem Zusammenzug nur einmal für sein Land zum Einsatz, trotzdem meint er: «Vier Spiele und die vielen Reisen in so kurzer Zeit sind zu viel. Ich bin froh, zurück in Lugano zu sein. Wir haben mit dem Klub noch vieles vor», sagt er zu RSI.

Die Blick-Prognose

Zum ersten Mal kommt Luzern in die AIL Arena. Wenn die beiden Mannschaften aufeinandertreffen, gibt es meist einen Sieger und einen Verlierer. Sehr selten trennen sie sich unentschieden. In den letzten zehn Jahren gab es dieses Resultat nur deren zweimal. Entsprechend gibt es auch diesmal einen Sieger – Lugano wird den Dreier einfahren.

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Kendouci, Grgic, Cimignani; Dos Santos, Moncada; Ajeti.

Wer fehlt?

Uran Bislimi und Elias Pihlström (beide gesperrt). Joao Carbone und Claudio Cassano (beide verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 9 Runden:

  1. Beckham Castro 5,0
  2. Behrens 5,0
  3. Grgić 4,67
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Der Schiedsrichter

Anojen Kanagasingam leitet die Partie. VAR ist Sven Wolfensberger.

Der Gegner

Luzern hat mit Daniel Mikolajewski einen Angreifer, der zuletzt beim 5:1 gegen GC dreimal traf. Die Offensive ist gefährlich, doch hinten bleibt das Team anfällig. Mit dem gesperrten Ciganiks fehlt zudem ein wichtiger Verteidiger – hier gehts zum Luzern-Inside.

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10.

Runde

  • Sa., Lugano – Luzern, 18.00 Uhr
  • Sa., Servette – Sion, 18.00 Uhr
  • Sa., FCZ – Thun, 18.00 Uhr
  • So., GC – YB 14.00 Uhr
  • So., St. Gallen – Lausanne 16.30 Uhr
  • So., Vaduz – Basel 16.30 Uhr
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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