Unter den Augen von Nati-Star
GC-Junior rettet den Hoppers einen Punkt

Zum Auftakt der Super League teilen sich Lausanne und GC die Punkte. Die Zürcher gleichen die Partie spät zum 1:1 aus, verantwortlich dafür ist ein Youngster der Hoppers.
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Kein Sieger zum Saisonauftakt zwischen Lausanne und GC.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schlüsselszene

Die Schlussphase bricht soeben an, als GC-Innenverteidiger Luka Mikulic den Pfosten trifft und Luke Plange den Nachschuss nicht im Lausanne-Tor unterbringt (73.). Scheinbar ein Weckruf, denn danach intensivieren die Hoppers ihre Offensivbemühungen, die schliesslich im verdienten Ausgleich resultieren. GC-Junior Samuele Bengondo zeichnet sich dafür verantwortlich – es ist sein erstes Tor im Dress der Hoppers.

Das Spiel

GC hat am Anfang zwar leicht mehr vom Spiel, die erste gefährliche Chance nach einer Viertelstunde gehört aber Lausanne. Beyatt Lekoueiry sieht seinen Abschluss von Justin Hammel pariert, der im Zürcher Tor den Vorzug vor Aarau-Neuzugang Marvin Hübel erhält. Lausanne macht danach weiter Druck und belohnt sich mit dem Führungstreffer durch Ibrahim Bah Mendes (33.). Der 20-jährige Startelf-Debütant setzt sich wenige Minuten später erneut in Szene, als er Omar Janneh bedient, der direkt abschliesst, aber an Hammel scheitert.

Hoppers-Coach Peter Zeidler versucht, auf die schwache erste Hälfte zu reagieren und wechselt zur Pause gleich doppelt. Luke Plange soll dabei die blasse Offensive beleben, was er auch tut. Die Zürcher kommen zwar vermehrt auf das Waadtländer Tor, die kompakt stehende Defensive macht GC jedoch das Leben schwer – bis Samuele Bengondo Lausanne-Coach Luka Elsner den Einstand an der Seitenlinie noch spät vermiest.

Die Tore

33. Minute, Ibrahim Mendes, 1:0. Mendes verbucht das erste Tor der neuen Saison. Der Leih-Rückkehrer, der zum ersten Mal überhaupt in der Super League in der Startelf steht, lässt auf der rechten Seite an der Strafraumgrenze Paloschi stehen und bezwingt GC-Goalie Hammel in der linken unteren Ecke.

81. Minute, Samuele Bengondo, 1:1. Joker Bengondo erhält nach einem schnell ausgeführten Einwurf den Ball und zirkelt den Ball aus rund 16 Metern flach an der Lausanner Defensive vorbei ins Tor.

Die Stimmen

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2:33
Abrashi zum Saisonstart:«Haben es ziemlich gut gemacht – aber auch noch Luft nach oben»

GC-Mittelfeldspieler Tim Meyer (gegenüber Blue): «Wir nehmen das Unentschieden hier mit. Wir sind zufrieden damit, wie wir aufgetreten sind. In der ersten Halbzeit hat Lausanne gut verteidigt. Wir haben es versucht, aber sie haben die Räume sehr eng gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir offensiv aufgedreht und kamen so zu Chancen.»

Der Beste

Ibrahim Bah Mendes sorgt für mächtig Wirbel auf dem Flügel. Besonders nach seinem Premieren-Treffer in der Super League will ihm fast alles gelingen. Hat nach 59 Minuten dann Feierabend, aber mehr als nur eine Duftmarke seines Könnens versprüht.

Der Schlechteste

GC-Verteidiger Dorian Paloschi sieht bereits früh die Gelbe Karte, gibt dann beim 1:0 gar keine gute Figur ab und wird dann in der Pause von seinem Trainer erlöst. Kein guter Saison-Auftakt für den ehemaligen Milan-Junior.

Die Schiris

Luca Piccolo zeigt eine unaufgeregte Partie, muss aber auch keine strittige Szene pfeifen. Einzig bei den neuen Regeln bezüglich Zeitspiel hätte er noch konsequenter durchgreifen können. Lausanne liess sich doch ab und zu etwas viel Zeit.

Die Fans

5878 Fans haben sich für das erste Spiel der neuen Saison ins Stade de la Tuillère begeben. Knapp 200 Fans sind aus Zürich angereist – allerdings nicht ohne Zwischenfall (siehe Das gab zu reden I).

Das gab zu reden I

Noch bevor der erste Ball gerollt ist, gibts in der neuen Super-League-Saison den ersten Eklat. Die GC-Fans erhalten von den SBB keinen Extrazug gestellt, worüber diese alles andere als erfreut sind. Die Notbremse wird gleich mehrere Male gezogen und aus Protest werden Pyros gezündet. Ergebnis: Es gibt ein riesiges Verkehrschaos am Bahnhof in Bern. Auch Reisende aus anderen Zügen sind von Ausfällen und Verspätungen betroffen. Als die GC-Fans dann in Bern angekommen sind, werden sie von einem Grossaufgebot der Polizei in Empfang genommen und in einen anderen Zug begleitet, der sie dann mit reichlich Verspätung doch noch ans Ziel bringt. Knapp 15 Minuten nach Anpfiff sind die Fans der Zürcher dann im Stadion eingetroffen – das Spiel ist dann ohne weiteren Vorfall ausgekommen.

Das gab zu reden II

Hoher Besuch in der Tuillère: WM-Fahrer und Nati-Star Dan Ndoye stattet seinem Jugendklub einen Besuch ab. Kurz vor Anpfiff wird der Flügel auf dem Platz geehrt. Ndoye selbst hat sein Nati-Trikot dabei und präsentiert das stolz den Fans. Danach erhält er noch ein Trikot der Lausanner mit seinem Namen überreicht.

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So gehts weiter

Für Lausanne steht nächsten Samstag um 18 Uhr das Auswärtsspiel in Basel an. GC empfängt einen Tag später (16.30 Uhr) Lugano im Letzigrund.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
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9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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