«Krone»-Reporter über FCZ-Trainer
«Foda hat in Österreich viel Kredit verspielt»

Peter Klöbl ist Fussball-Reporter bei der «Kronen-Zeitung». In seiner Gast-Kolumne schreibt er über den neuen FCZ-Coach Franco Foda, der jahrelang die österreichische Nationalmannschaft trainiert hat.
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Peter Klöbl ist Fussball-Reporter bei der österreichischen Kronen-Zeitung.
Foto: Zvg
Peter Klöbl

Ich bin sehr gespannt, wie sich Franco Foda beim FCZ schlagen wird. Er passt zu einem familiären Klub, wie er es schon bei Sturm Graz vorgefunden hatte. Ein Grossklub wie der FC Basel hingegen wäre das Falsche für ihn.

In Österreich hat er mit dem lukrativen Aufstieg in die A-Division der Nations League dem ÖFB einen Haufen Geld hinterlassen, das tolle Spiel am Freitag gegen Frankreich haben wir auch Foda zu verdanken.

Aber dennoch lebt man in Österreich gut damit, dass er nicht mehr Bundestrainer ist. Er hat trotz des EM-Achtelfinals gegen Italien viel Kredit verspielt, weil der nächste Schritt nicht gekommen ist und man stattdessen die Reise nach Katar verpatzte.

Debakel in der WM-Quali

Die WM-Quali war mit Platz 4 in der Gruppe mit den nicht wirklich übermächtigen Dänemark, Schottland und Israel ein Debakel. Über die Hintertür Nations League ist man zwar doch noch in die WM-Playoffs gekommen. Dort war das Team gegen Wales aber einfach zu passiv. Die selten attraktive Spielweise von Foda war in den Medien und bei den Fans immer wieder ein Thema. Es war wahrlich kein Offensivspektakel, teilweise hat Foda nur zwei offensive Spieler aufgestellt.

Weil er sein halbes Leben in Graz verbracht hat, sang er sogar die Hymne mit. Den Wiener Schmäh hat er aber nie angenommen, da ist er der staubtrockene Deutsche geblieben. Beim FCZ wird entscheidend sein, ob er mit seiner Art an die Spieler herankommt.

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