Kommentar zum neuen FCZ-Coach
Foda beweist wahren Mut

Die Nachfolge von Meister-Coach André Breitenreiter anzutreten, ist für den neuen FCZ-Trainer Franco Foda eine heikle Sache. Umso bemerkenswerter, dass es der Deutsche trotzdem wagt, schreibt Blick-Reporter Matthias Dubach.
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Blick-Reporter Matthias Dubach.
Foto: Thomas Meier
Matthias Dubach

Im Fussball wird rasch von Mut geredet. Um als mutig zu gelten, reicht heutzutage schon ein gewagtes Dribbling oder eine Taktik, die trotz qualitativer Unterlegenheit der Spieler auf munteres Toreschiessen ausgerichtet ist.

Wahren Mut hingegen beweist Franco Foda. Der Deutsche nimmt beim FCZ einen Job an, vor dem nicht gerade wenige Trainerkollegen zurückgeschreckt sind.

Denn die Absturzgefahr ist enorm. Mit dem Meistertitel hat André Breitenreiter in nur einem Jahr die Latte für den Nachfolger in eigentlich unerreichbare Höhe gelegt. Trotzdem stellt sich Foda dieser Herausforderung. Hut ab!

Natürlich erwartet niemand gleich den nächsten Titel. Aber eben auch für eine Saison der Konsolidierung – sagen wir, mit Rang 3 oder 4 plus einer anständigen Europacup-Phase – muss viel zusammenpassen.

Foda traut sich zu, diese heikle Transformation vom Sensations-Meister zu einem etablierten Super-League-Spitzenklub zu moderieren.

Wohlgemerkt: Foda wollte den FCZ-Posten, weil er ihn reizte. Und nicht, weil er sich dazu gedrängt sah, etwa wegen einer langen Phase von Arbeitslosigkeit eine Stelle annehmen zu müssen. Der Wahl-Österreicher war erst zwei Monate ohne Arbeitgeber, als er sich mit den Canepas erstmals traf.

Wenn sich Fodas Mut auszahlt, ist beim FCZ sogar eine Foda-Ära möglich, denn in seiner Karriere sind jahrelange Amtszeiten normal.

Doch wenn sich der Mut nicht auszahlt? Dann wars Übermut.

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1
FC Thun
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35
35
74
2
FC St. Gallen
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35
22
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3
FC Lugano
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FC Sion
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BSC Young Boys
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4
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3
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