Was für eine Technik – so gefühlvoll trifft Shaqiri per Aussenrist
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Kritik lässt FCB-Captain kalt
Basel feiert gegen YB die grosse Shaqiri-Erlösung

27 seiner 28 Skorerpunkte in dieser Saison sammelte Xherdan Shaqiri unter Lichtsteiner-Vorgänger Ludovic Magnin. Gegen YB (3:3) liefert der FCB-Captain seine erste grosse Show unter dem neuen Trainer ab.
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Xherdan Shaqiri ist gegen YB an allen drei Toren beteiligt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Xherdan Shaqiri glänzt gegen YB mit Tor und zwei inoffiziellen Torvorlagen
  • Unter Trainer Lichtsteiner zuvor kein Skorerpunkt seit Februar
  • Shaqiri hatte insgesamt 28 Skorerpunkte, 27 unter Ex-Coach Magnin erzielt
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Lucas WerderReporter Fussball

Er ist einfach ein Phänomen, dieser Xherdan Shaqiri (34). Am Freitag hatte der FCB-Captain im Interview mit der «Basler Zeitung» gewohnt selbstbewusst erklärt, was er über seine Rolle in den vergangenen Wochen denkt. «Ich sehe aktuell keinen Grund, warum ich beim FCB Joker sein sollte», so Shaqiri.

Zwei Tage nach seinen knackigen Aussagen steht der Basler Topskorer im Knüller gegen YB wieder in der Startelf – und liefert ab. Den ersten Treffer, ein Eigentor von Lauper, bereitet er mit einem Eckball vor. Das zweite Basler Tor erzielt er mit einem herrlichen Aussenrist-Schlenzer gleich selbst. Und Treffer Nummer drei leitet er mit einem überlegten Schnittstellenpass ein. Logisch wandert die hauseigene Trophäe für den Spieler der Partie nach Abpfiff in die Hände des Captains.

Auch wenn am Ende offiziell nur sein eigenes Tor Eingang in die Statistik findet, hat Shaqiri seine Kritiker einmal mehr verstummen lassen. Diese waren in den vergangenen Wochen wieder lauter geworden. Schliesslich stand Shaqiri in den letzten fünf Super-League-Partien nur ein einziges Mal länger als eine Halbzeit auf dem Platz. Zweimal kam er als Joker, einmal musste er zur Pause raus und ein Spiel verpasste er aufgrund muskulärer Probleme.

Seit Anfang Februar ohne Skorerpunkt

Unter dem neuen Trainer Stephan Lichtsteiner (42) schien Shaqiri an Einfluss aufs Basler Spiel verloren zu haben. Unglaubliche 27 seiner 28 Skorerpunkte, die er in dieser Saison wettbewerbsübergreifend gesammelt hat, kamen unter Ex-Coach Ludovic Magnin (46) zusammen. Seit Lichtsteiner Ende Januar beim FCB übernommen hat, gelang dem Spielmacher nur noch ein einziges Tor: Beim 2:1-Sieg gegen den FCZ traf Shaqiri vom Penaltypunkt. Das war Anfang Februar, seither wartete er auf eine Torbeteiligung. Gegen YB endet diese Durststrecke eindrücklich.

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«Shaq kann mit seinen Qualitäten immer den Unterschied ausmachen», sagt Lichtsteiner, der seinem Captain schon vor dem Spiel öffentlich das Vertrauen ausgesprochen hatte. Für den FCB-Coach sind die fehlenden Skorerpunkte nie ein Thema gewesen. «Er hat uns mit seinen Bällen auch in den vergangenen Wochen immer gut aus dem Druck befreit. Er ist immer eine Gefahr für den Gegner», findet Lichtsteiner. «Dass er heute dann auch noch trifft, ist natürlich top.» Das dürfte das Phänomen Shaqiri selbst nicht gross anders beurteilen.

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