Knallhart-Reaktion nach Lohn-Gejammer
FCL geht rechtlich gegen Margiotta vor

Bisher ist Francesco Margiotta (27) in dieser Saison noch nicht für den FC Luzern aufgelaufen. Nun ist klar: Der Stürmer wird nie mehr für die Innerschweizer auflaufen.
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Das Tuch ist zerschnitten: Francesco Margiotta wird nicht mehr unter Fabio Celestini in Luzern auflaufen.
Foto: freshfocus
Marco Mäder

Eigentlich wäre Francesco Margiotta für den FC Luzern ungemein wichtig. Letzte Saison ist er mit 20 Skorerpunkten in der Liga die Lebensversicherung der Innerschweizer. Doch in der aktuellen Spielzeit ist der Ex-Juventino für Trainer Fabio Celestini kein Thema mehr. Die ersten beiden Liga-Partien sieht er vor dem TV. Margiotta hat um eine Lohnerhöhung gepokert (im BLICK) – und sich verpokert!

Diese Woche hat sich der 27-Jährige in der «Luzerner Zeitung» beschwert. Er habe nach seiner starken Saison ein neues, besserer Arbeitspapier erwartet. «Passiert ist aber nichts», sagt Margiotta. Sollte nichts passieren, dann müsse er mit seiner Freundin «nach Italien zurückkehren». Nur Tage nach seinen Aussagen ist klar: Margiotta wird nicht mehr für den FC Luzern auflaufen. Viermal ist er seit seinem Gejammer in dieser Woche unentschuldigt vom Training ferngeblieben. Die Luzerner werden deshalb rechtliche Schritte gegen den Stürmer einleiten.

Der FCL bestätigt gegenüber BLICK, dass man mit Margiotta keine gemeinsame Zukunft mehr sieht. Trainer Fabio Celestini bedauert die Situation sehr. «Ich bin sehr enttäuscht von Margiotta, Francesco ist wie ein Sohn für mich», hat er noch letzte Woche gesagt.

FCL hat bereits Ersatz gefunden

Margiotta ist im Sommer 2019 von Lausanne aus der Challenge League in die Innerschweiz gekommen. Gemäss eigenen Aussagen habe er dafür auf viel Geld verzichten müssen. Wohin der Italiener nun wechseln wird, ist offen. Er habe noch nichts Konkretes, bestätigt er gegenüber der «Luzerner Zeitung». Beim FCL aber hat man bereits für Ersatz gesorgt: Stürmer Dejan Sorgic (31), der Ex-Luzerner, hat diese Woche unterschrieben.

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