«Es ist stilllos, wie der FC Basel mit langjährigen Mitarbeitern umgeht»
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Stefan Kreis zur FCB-Führung:«Es ist stilllos, wie der FC Basel mit langjährigen Mitarbeitern umgeht»

Klima der Angst
Das sind die prominentesten FCB-Opfer

Die neue FCB-Führung opfert heilige Kühe. Darunter den Rekordspieler.
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Eine Legende: Massimo Ceccaroni.
Foto: Blicksport
Stefan Kreis

Wer immer eine Frage rund um die Historie des FCB hat, wendet sich am besten an Josef Zindel. Der FCB-Historiker ist ein rotblaues Lexikon auf zwei Beinen. Die Frage nach dem Rekordspieler musste der langjährige Medienchef aber nie beantworten. Weil jeder die Antwort kennt: Massimo Ceccaroni. 451 Wettbewerbsspiele sind bis heute unerreicht, Krönung seiner Aktivkarriere ist der Double-Gewinn 2002. In der NLA hat er allerdings nie ein Tor geschossen. Auch das trägt zu seinem Legendenstatus bei.

Unter der neuen FCB-Führung aber hat Ceccaroni, der zuletzt für das mittlerweile stornierte Projekt in Indien zuständig war, keinen Platz mehr. Der Arbeitsvertrag wurde aufgelöst.

Auch Franco Costanzo, der ehemalige Captain des FCB, wird nicht mehr weiterbeschäftigt. Der Argentinier war im Scouting tätig. Costanzo identifizierte sich schon immer mit Basel. Als er den FCB 2011 in Richtung Piräus verlässt, hat er über 200 Spiele absolviert – und sechs Titel geholt. Heute besitzt er ein Haus im Baselbiet in der Nähe von Frenkendorf. Alles zu seinem Rauswurf lesen Sie hier!

Auch Dr. Felix Marti ist ein prominentes Opfer. Marti gehört zum FCB wie das Joggeli und der Basler Stab. Seit 42 Jahren betreut Dr. Felix Marti die Spieler, 25 Jahre lang bekommt er dabei vom FCB keinen Rappen, reist auf eigene Kosten an die Auswärtsspiele, Herzblut pur. Man habe in den vergangenen Wochen Gespräche über «Veränderungen bei der medizinischen Versorgung der ersten Mannschaft» geführt und habe «aufgrund von verschiedenen Vorkommnissen in den vergangenen Tagen entschieden, die Zusammenarbeit per sofort zu beenden», vermeldete der FC Basel mitte September. Mehr über die Trennung von Marti lesen Sie hier!

Auch Sicherheitschef Beat Meier ist weg. Der Mann kennt die Vorgänge rund um den FCB in und auswendig. Meier war schon 2006, in einer der dunkelsten Stunden des Klubs, dabei. Am jenem 13. Mai entriss FCZ-Filipescu den Baslern den Titel in letzter Sekunde. Darauf stürmten FCB-Chaoten den Platz.

Und Josef Zindel? Auch er wird den FCB bald verlassen müssen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
33
38
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
33
6
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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