Zigi schiesst in der Nachspielzeit beinahe den Ausgleich
4:12
Basel – St. Gallen 1:0:Zigi schiesst in der Nachspielzeit beinahe den Ausgleich

Keiner kassiert weniger Tore
Unter Celestini stellt der FCB plötzlich die beste Abwehr der Liga

In den zwölf Ligaspielen unter Fabio Celestini (48) hat der FCB nur zehn Gegentore kassiert. Der neue Chef des Basler Abwehrriegels ist Adrian Barisic (22).
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FCB-Verteidiger Adrian Barisic scheitert kurz vor der Pause mit seinem Kopfball an der Latte.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
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Lucas WerderReporter Fussball

Klar, mit seinem Traumtor ist FCB-Stürmer Thierno Barry (21) die grosse Figur beim 1:0-Sieg über St. Gallen. Den hart erkämpften Erfolg verdanken die Basler aber nicht nur ihrem neuen Publikumsliebling, sondern der immer sattelfester wirkenden Defensive. Gegen die Espen spielt diese zum viertel Mal in den letzten sechs Spielen zu null.

Überhaupt hat kein Super-League-Team weniger Tore kassiert, seit Fabio Celestini (48) im November beim FCB übernommen hat. Gerade einmal zehn Gegentreffer in zwölf Spielen sind es, vier davon beim 1:4 gegen Servette, bei dem die Basler nach einem frühen Platzverweis lange in Unterzahl spielen müssen. Zum Vergleich: Zuvor haben sich die Basler allein in den vier Partien unter Heiko Vogel zehn Gegentreffer eingefangen.

Barisic glänzt auch gegen St. Gallen

Der überragende Akteur des neuen Basler Abwehrriegels ist Adrian Barisic (22). Wie fast immer in den letzten Wochen trumpft der bosnische Nationalspieler auch gegen St. Gallen auf, gewinnt sämtliche seiner Luftduelle und glänzt am Ende mit einer überragenden Passquote von 92 Prozent.

Schon im Herbst deutet der Neuzugang aus Osijek sein Potenzial immer wieder an, den zwischenzeitlichen Absturz ans Tabellenende kann aber auch er nicht verhindern. «Ich weiss nicht, ob ich jetzt besser spiele als zu Saisonbeginn», sagt Barisic. «Aber die Statistiken lügen nicht. Seit Fabio da ist, hat sich innerhalb des Teams einiges verändert.»

«Jetzt sind wir ein echtes Team»

Celestini hat der Mannschaft taktisch seinen Stempel aufgedrückt. Fehlt keiner gesperrt oder verletzt, setzt der Lausanner immer auf eine Viererkette mit Schmid, Barisic, Frei und Winter-Neuzugang Vouilloz. Mit diesem Abwehrquartett hat der FCB in diesem Jahr überhaupt erst ein einziges Gegentor kassiert. «Fabio hat eine klare Idee, was wir machen sollen. Das setzen wir so um», sagt Barisic.

Verantwortlich für den FCB-Aufschwung ist aber nicht nur die neue defensive Stabilität. «Wir waren zu Saisonbeginn viele neue Spieler. Das hat etwas Zeit gebraucht», erklärt Barisic. «Jetzt sind wir ein echtes Team, jeder kämpft für jeden. Das bringt Selbstvertrauen.»

Mit seinem Auftritt gegen St. Gallen ist Barisic aber trotzdem nicht ganz zufrieden. Direkt vor dem Pausenpfiff schrammt er mit seinem Lattenkopfball knapp am Basler Führungtreffer vorbei. «Hätten wir nicht gewonnen, hätte ich heute nicht einschlafen können», sagt der Innenverteidiger. Dank der Traumkiste von Barry kommt Barisic aber am Ende doch um eine schlaflose Nacht herum.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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