WM-Fahrer, Ex-Nati-Star und ein Grossverdiener
Das ist die Streichliste der Super-League-Klubs

Noch eine Woche hat das Transferfenster in der Schweiz offen. Die Klubs halten Ausschau nach letzten Verstärkungen. Vor allem aber sind Lösungen für die Ladenhüter gefragt.
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Michael Lang (Mitte) ist beim FC Basel nicht mehr erwünscht.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Fussballredaktion

In einer Woche ist Schluss: Nach dem 15. Februar dürfen die Super-League-Klubs keine Spieler mehr für diese Saison verpflichten. Weil sich ein ultraspannender Strichkampf ankündigt, sind noch einige Neuzugänge zu erwarten. GC braucht Verstärkung für die Innenverteidigung und in der Offensive. Dem FCB würde ein weiterer Stürmer guttun, da niemand weiss, ab wann der Fitnesszustand von Albian Ajeti Einsätze zulässt. YB ist in der Defensive dünn aufgestellt. Und nach dem Verletzungs-Schock bei Renato Steffen hält auch Lugano die Augen nach Verstärkungen offen.

Gleichzeitig ist die Winterpause auch die Gelegenheit, sich von Spielern zu trennen, die in den Plänen der Klubs keine Rolle mehr spielen. Und damit willkommen zu der Super-League-Streichliste:

YB

Mit dem Abgang von Donat Rrudhani (zu Lausanne) und der Verletzung von Loris Benito ist das Kader endgültig auf ein Minimum geschrumpft für ein Team, das noch auf drei Hochzeiten tanzt. Streichkandidaten gibts keine, vielmehr sollen noch Verstärkungen geholt werden.

Servette

Letzte Saison noch Schlüsselfigur unter Alain Geiger, spielt Frankreich-Oldie Ronny Rodelin (34) in den Plänen von René Weiler keine Rolle. Der Stürmer kann per sofort gehen – oder muss es dann im Sommer, wenn der Vertrag ausläuft.

St. Gallen

Sollte sich für Innenverteidiger Musah Nuhu (null Liga-Einsätze) eine Lösung ergeben, darf der Ghanaer gehen. Sonst sind aktuell angesichts des Verletzungspechs keine Abgänge mehr gewünscht.

Luzern

Seit zwei Jahren soll Grossverdiener Samuele Campo die Innerschweizer verlassen, will aber nicht. Weil ihm kein anderer Klub einen ähnlich dotierten Vertrag bietet. Gehen darf auch Joaquin Ardaiz, der momentan einen Kreuzbandriss auskuriert und beim FCL keine Zukunft hat.

FC Zürich

Ivan Santini und Marc Hornschuh sind noch maximal bis Sommer erwünscht. Ein grosses Fragezeichen steht hinter den Meisterhelden Antonio Marchesano (33), Adrian Guerrero (26) und Nikola Boranijasevic (31): Ihr Alter spricht gegen das Vorhaben von FCZ-Sportchef Milos Malenovic, das Kader zu verjüngen.

Lugano

Der Ex-Basler Adrian Durrer hat unter Mattia Croci-Torti einen schweren Stand und dürfte sich nach einer Lösung für mehr Spielpraxis umschauen. Ansonsten sind bei den Tessinern keine Abgänge geplant.

Winterthur

Rechtsverteidiger Michael Goncalves ist von der Kontingentsliste gestrichen, er darf gehen. Schon seit Sommer nicht mehr auf der Liste steht Francisco Rodriguez, auch er soll so schnell wie möglich weg. Ebenfalls nicht in den Weg stellen würde man sich einem Abgang von Neftali Manzambi.

Yverdon

An der WM 2022 spielte er 90 Minuten für Kamerun gegen die Schweiz, nun will ihn Yverdon so schnell wie möglich los werden: Mittelfeldspieler Samuel Gouet wurde von der Kontingentsliste des Aufsteigers gestrichen.

GC

Eigengewächs Robin Kalem, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, kann schon jetzt gehen. Sonst gilt: Den grossen Kaderumbruch nach dem Besitzerwechsel wirds wohl erst im Sommer geben.

FC Basel

Mittlerweile schaffts Michael Lang trotz Personalnot nicht mal mehr ins Spieltagsaufgebot, was heisst: Rot-Blau will den Ex-Natistar so schnell wie möglich loswerden und sein Gehalt (Vertrag bis 2025) einsparen. Gehen soll auch Maurice Malone, zuletzt zerschlug sich ein Wechsel nach Wien. Spielpraxis brauchen die Jungprofis Adrian Onyegbule und Hugo Vogel, wobei für Letzteren gilt: Gibts die Möglichkeit für einen definitiven Abgang, ist das dem FCB lieber so.

Lausanne-Sport

Nach dem Leih-Abgang von Dominik Schwizer zu Xamax steht das Kader für die Rückrunde.

Lausanne-Ouchy

Mittelstürmer Charles Abi steht nicht mehr auf der Kontingentsliste - heisst wohl: Der Franzose kann gehen.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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